Verdacht des illegalen Rennens: 2 Motorräder sichergestellt

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Motorrad, Symbolbild (Archiv RB)
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Sie jagten unter anderem auf den Hinterrädern übers Gelände.

Nach einem mutmaßlichen Kraftfahrzeugrennen auf dem Phoenix-West-Gelände in Dortmund hat die Polizei am Donnerstagabend (19. Dezember) die Motorräder zweier Männer beschlagnahmt. Auch ihre Führerscheine sind sie erst einmal los.

Ein Zeuge hatte sich gegen 18 Uhr bei der Polizei gemeldet. Er hatte zwei Motorräder auf der Carlo-Schmid-Allee beobachtet.

Nicht nur schienen diese immer wieder nur auf dem Hinterrad unterwegs zu sein. Sondern sie stellten sich zwischenzeitlich auch nebeneinander an einer Kreuzung auf – womit sie den nachfolgenden Verkehr anhielten -, um dann gemeinsam mit aufheulendem Motor offenbar ein Rennen zu starten.

Dabei rasten  sie demnach mit weitaus höheren Geschwindigkeiten als den erlaubten 50 km/h.

Die Polizeibeamten trafen die beiden Männer (18 und 27, beide aus Bochum) mit ihren geparkten Zweirädern an. Dass sie ein Rennen gefahren seien, davon wollten beide nichts wissen. Auch nicht von den polizeilichen Maßnahmen.

Zu einem der beiden gesellte sich zudem noch der Vater, der die Maßnahmen derart störte, dass die Beamten ihm einen Platzverweis erteilten.

Endergebnis des polizeilichen Einsatzes: Beide Motorräder und Führerscheine wurden beschlagnahmt.

Zudem stellten die Beamten die Mobiltelefone und eine Kamera der Männer sicher. Ebenso das eines Bekannten der beiden, der nach den ersten Angaben Fotos von den Motorrädern gemacht hatte.

Die Motorradfahrer erwarten nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen § 315d StGB. Die Ermittlungen dauern an.

Pol DO

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