2050 € durch Initiative eines Kindes – An Heiligabend kam das Christkind ins Lebenszentrum Königsborn

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V.l.n.r.: Maggi Strathoff, Sven Arnt und Beate Suttrop von „Wir für Unna e.V.“, Lebenszentrum Königsborn Geschäftsführer Michael Radix, Angela Hermann (Leiterin Lebensarche), Spenden-Initiator Noah Ghiassi, Annika Heitmann (Pflegedienstleiterin) und Noahs Eltern Ardeshir und Daniela Ghiassi. (Foto: Th. Karczewski/RB Unna)
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Am Heiligen Abend kam das Christkind ins Lebenszentrum Königsborn und brachte einen Scheck über 2050 Euro.

Der elfjährige Noah Ghiassi aus Unna hatte wie berichtet zu diesem Weihnachtsfest auf Geschenke verzichtet und seine Eltern statt dessen um eine Spende gebeten für andere Kinder – bedürftige, arme, kranke Kinder.  Und zugleich sammelte Noah selbst mit eigens aufgestellten Spendendosen vom 1. bis zum 22. Dezember fast 1500 Euro –  bei Strathoff an der Wasserstraße, in der Arztpraxis in Dortmund-Körne oder auf der Bowlingbahn konnten sie befüllt werden, dort kamen die Kinder mit kleinen Säckchen hin und gaben ihr Taschengeld buchstäblich säckeweise ab… Die Dose im Restaurant Alimentari im Rathaus wurde eifrig mit dem Trinkgeld des Alimentari-Teams gefüttert.

Zusammen mit dem Verzicht auf die Geschenke, zwei weiteren Einzelspenden und einem Aufstockungsbetrag der stolzen Eltern kamen 2050 Euro zusammen, die am Heiligen Abend in Form eines symbolischen Schecks ans Lebenszentrum Königsborn überreicht wurden.

Unterstützung fand der sozial engagierte Sechstklässler beim Bürgerverein „Wir für Unna“ (W.F.U.).

Ob es Noah schwer gefallen ist, zu verzichten? „Nein“, sagt er, „nicht, wenn ich weiß, dass mit dem Geld etwas Gutes getan wird und ich anderen Kindern eine Freude machen kann.“

Das wünscht sich Noah generell für Kinder, insbesondere von Erwachsenen und Eltern:

Dass nicht soviel Geld für sinnlose, überflüssige Sachen ausgegeben wird. Essen, Trinken, Miete, Strom, Kleidung… alles muss ja bezahlt werden. Darüber sollten Eltern mit ihren Kindern offen sprechen. Auch darüber, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, all das Geld jeden Monat aufzubringen. Und dass es nicht selbstverständlich ist, dass dann noch endlos viel  Geld für teure Weihnachtsgeschenke übrig ist.

Und was sich Noah auch noch wünscht: „Dass Eltern ihren Kindern sagen, dass sie für ihr Taschengeld nicht jeden Quatsch kaufen sollen.“ Denn: „Auch mit Taschengeld können Kinder Gutes tun!“

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