Pendlerpauschale abschaffen? „Eine Unverschämtheit!“

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Eine vielbefahrene Pendlerstrecke ist die B1 - häufige Staus inbegriffen, wenn es z. B. - wie am Tag, als dieses Foto entstand - wieder mal einen Unfall mit Vollsperrung auf der Autobahn gab. (Archivbild RB)
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+++Pendlerpauschale, ein Tropfen auf dem heißen Stein+++

„In welcher Welt lebt denn Herr Christoph Schmidt?“, zürnt Ralf Piekenbrock aus Selm, Generalsekretär der Familienpartei.

Er bezieht sich auf die Schlagzeile „Wirtschaftsweiser fordert Abschaffung der Pendlerpauschale“.

„Fast alle Berufstätigen sind doch heute einfach gezwungen, weite Wege zurückzulegen. Und wenn ein Unternehmen dann zum Beispiel seinen Sitz von Dortmund zum Möhnesee verlegt, sind die täglich 100 Kilometer wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig“, kritisiert Piekenbrock.

„Für den Dauerstress im Stau, den Zeitverlust und die immensen Kosten ist die Pendlerpauschale als Ausgleich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wer heute jobmäßig nicht flexibel ist, tendiert schnell zu Hartz IV. Wollen wir das?

Die Gesamtkosten für ein mittelgroßes KFZ liegen gut und gerne bei etwa 1 Euro je km. Bei täglich 100 km fallen da im Jahr dienstlich um die € 20.000 an. Hier ist schon die Deckelung eine absolute Unverschämtheit.


Ich hoffe, dass jeder, auch von FFF, der so etwas fordert, irgendwann mal gezwungen ist, einen Arbeitsplatz fern ab von seinem Wohnsitz anzunehmen.“

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