Nächster Proteststurm gegen WDR: Auf „Umweltsau“ folgt „N*zisau“

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Screenshot des öffentlichen Twitter-Accounts @dannytastisch.
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Der Sturm der Empörung – eher ein Tsunami – über das WDR-Kinderchor-Lied „Meine Oma ist ´ne alte Umweltsau“ ist noch nicht abgeebbt, da folgt bereits der nächste Aufschrei im Netz.

Ein freiberuflicher Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Senders twitterte am Samstag Mittag:

„Lass uns mal über die Großeltern reden, von denen, die sich jetzt über #Umweltsau aufregen. Eure Oma war keine #Umweltsau. Stimmt. Sondern eine #Nazisau.“

52 Minuten später: „Haha. Wie jetzt alle ausrasten.“

Der Verfasser dieses Posts, von dem sich der Sender inhaltlich „scharf distanziert“, generell jedoch auf die private Meinung des Mitarbeiters verweist, ist Danny Hollek. Er arbeitet seit 2015 freiberuflich für die Aktuelle Stunde des WDR.

WIE? Vor allem kritisch, manchmal ungemütlich, aber immer mit Leidenschaft“, beschreibt er seine Arbeitsweise auf der Homepage der Aktuellen Stunde.

Was offenbar ein wenig geschönt ist, denn Hollek ist der Dortmunder Polizei durch radikale Tendenzen und als „Polizistenhasser“ bekannt. Wie aus Ermittlerkreisen bestätigt wird, stammt Hollek ursprünglich aus Lünen und war dort in Antifakreisen aktiv. Er betrieb den als linksextrem geltenden Blog „sechel.it“. Nach seinem Umzug ins Rheinland begleitete er dort als freiberuflicher Journalist rechte Demonstrationen. Auf Twitter nannte er sich früher „DannyMarx“.

Hollek soll zudem zu den Verdächtigen zählen, gegen die nach einem gewalttätigen Angriff auf einen Familienvater auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ermittelt wurde.

Der WDR stellte sich am frühen Samstagabend in einer Sondersendung der Kritik des Publikums. Intendant Tom Buhrow selbst rief an und bat um Entschuldigung – man habe nicht genug nachgedacht.

Auch Befürworter dieser Umdichtung des Kinderlied-Klassikers „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ kamen in der Sendung zu Wort, zum ganz überwiegenden Teil bestanden die Reaktionen (ebenso wie in den sozialen Netzwerken) jedoch aus Zorn, wütendem Protest und völligem Unverständnis über eine derartige verbale Entgleisung des öffentlich-rechtlichen Senders.

 

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4 KOMMENTARE

  1. Muss sagen, der ganze Vorgang ist einfach ungeheuerlich. Es ist ja schon verwerflich genug, wenn Kinder für politische Propaganda dermassen hinterhältig missbraucht werden. Nun kommt heraus, dass ein polizeibekannter Linksextrememist für den WDR arbeitet und dieses linksextreme Gedankengut offenbar in ein „lustiges“ Kinderlied verpackt worden ist. Jedenfalls kann man sich doch leicht vorstellen, wer sich den Text ausgedacht hat.

    • Delphi, man kann sich auch vorstellen dass jeder beim WDR für den Text verantwortlich ist.
      Die Reaktion heute auf der Lokalzeit um 19.20Uhr war bestes Beispiel dafür.
      Es wurde kurz über das „Satire Lied“ berichtet und dass daraufhin heute vor dem Funkhaus etwa 100 Personen demonstriert haben. Extra betont wurde dabei natürlich dass auch mindesten 15 extrem Rechtsradikale unter den Protestanten waren.
      Nun sympathisiere ich nicht mit dem Klientel aber bitte warum dieser unnötige Zusatz bei einem „Schitt“ den der Sender selbst verbockt hat.
      Es zeigt aber auch inwieweit mittlerweile die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten von dem Linksrotem, Grünen Pack (darf man sagen lt. Gabriel) durchzogen sind. Was dabei heraus kommt ist an den Wahlprognosen abzulesen denn leider ist der ÖR immer noch für viele das einzige Info Medium.