Immer größere, breitere Autos – Reicht die aktuelle Parkplatzbreite denn nun aus?

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Alltäglicher Anblick: Bedrängtes Parken im Unnaer Burgstraßenviertel. (Archivbild RB)
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Immer breitere Autos, die sich in zunehmend zu enge Parkboxen zwängen – ein neuer VW Polo ist bereits breiter als ein ein nagelneuer Golf IV.

Als Reaktion auf die entsprechende Enge beim Parken trat vor rund zwei Jahren in NRW eine neue Verordnung für breitere Stellplätze in Kraft. 15 cm plus.

Kleiner Haken für die, die sehnlichst drauf warten: Die Verordnung gilt nur für Parkhäuser und Tiefgaragen – und verbindlich auch nur für die, die neu gebaut werden. Allen anderen Betreibern bleibt es freigestellt, ob sie ihre Stellplätze großzügiger bemessen (was zwangsläufig auch weniger Parkplätze bedeutet und damit weniger Einnahmen, wenn die Gebühren gleich bleiben) oder ob sie alles beim Alten belassen.

In Unna war bekanntlich ein neues Parkhaus am Bahnhof geplant, für diesen Neubaud die 15 plus-Regelung greifen sollte. Es wurde aus finanziellen Gründen nicht realisiert. In den  bestehenden Tiefgaragen und Parkhäusern der WBU (Wirtschaftsbetriebe Unna)  – z. B. Parkhaus Massener Straße – gehe es für große, breite Wagen sehr beengt zu, wird immer wieder kritisiert.

2,45 statt 2,30 Meter müssen Stellplätze jetzt breit sein. Der Autolobby (Automobilclub ADAC) reicht das längst nicht aus, er findet: Allermindestens 2,50 Meter müssen zeitgemäße Stellplätze heute breit sein. In der ZEIT gab es bereits vor mehreren Jahren einen ausführlichen Bericht dazu.

Bei einem Parkhauscheck stieß der ADAC auf gravierende Mängel im Raumangebot von deutschen Parkhäusern.

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