Bewaffnet zum Dienst – Roland Schäfer: Drohungen gegen Amts- und Mandatsträger „Alarmsignal für Demokratie“

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Symbolbild einer Schusswaffe. (Pixabay)
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Die zunehmenden Anfeindungen und Drohungen gegen Amts- und Mandatsträger seien ein „Alarmsignal für die Demokratie“.

Das betont Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer als Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW. Akuter Anlass sind die rechtsextremen Drohungen gegen den Kamp-Lintforter Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, der sich deswegen bewaffnet.

„Unserem Kollegen Christoph Landscheidt in Kamp-Lintfort gilt unsere volle Solidarität. Dass er massiv und konkret bedroht wurde und sich schützen will, ist für alle Demokratinnen und Demokraten unerträglich“, so Schäfer in einer heutigen Erklärung.

Er selbst wolle sich nicht bewaffnen, merkt er an. Gleichwohl:

„Wenn Amts- und Mandatsträger in diesem Land angesichts zunehmender Anfeindungen Angst um sich und ihre Familien verspüren, ist das ein Alarmsignal für die Demokratie. Nun sind alle gefordert, Haltung zu zeigen und sich schützend vor die zu stellen, die sich für das Gemeinwesen einsetzen.

Die Bürgerinnen und Bürger müssen deutlich machen, dass sie Hassparolen und Drohungen im gesellschaftlichen Umgang nicht akzeptieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass Angst die Menschen davon abhält, demokratisch zu streiten und sich vor Ort zu engagieren. Alles andere gefährdet die Grundlagen unseres Zusammenlebens.“

Quelle: Städte- und Gemeindebund NRW / Roland Schäfer

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