Christoph 8 bekommt Gesellschaft – Kreis Unna unterstützt Dortmunder Evakuierung

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Rettungshubschrauber Christoph 8. bekommt am Sonntag anlässlich der Großevakuierung des Dortmunder Klinikviertels Gesellschaft von einem zweiten Hubschrauber. (Foto: Prüfel)
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Die umfassende Evakuierung des Klinikviertels Dortmunds – 14.000 Anwohner und zwei Krankenhäuser werden wegen Bombensondierungen geräumt –  hat auch viele organisatorische Räder beim Kreis Unna in Bewegung gesetzt.

Am Sonntag (12. Januar) arbeiten Einsatzleitung und Krisenstab, Rettungskräfte und verschiedenste Fahrzeuge sind „Standby“.

Fahrzeuge und Hubschrauber

Einsatzbereit sind am Samstag, Sonntag und Montag im Kreis Unna neben den Fahrzeugen des Regelrettungsdienstes vier weitere Rettungstransportwagen (RTW), ein Krankentransportwagen (KTW) sowie zwei Intensivtransportwagen (ITW) in Lünen. Zusätzlich werden zwei Rettungshubschrauber (RTH) eingesetzt. Einer steht am Flughafen Dortmund, ein weiterer leistet „Christoph 8“ an der Luftrettungsstation am St.-Marien-Hospital Lünen Gesellschaft.

Rettungsleitstelle

In der Rettungsleitstelle des Kreises sind alle sechs Disponenten bzw. Disponentin rund um die Uhr im Einsatz. Dieses Team ist „die Stimme“ hinter der Notrufnummer 112 und koordiniert alle Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze im Kreisgebiet. Sie unterstützt auch die Krankenhäuser im Kreis, wenn diese Patienten in eine andere Klink verlegen wollen. Wenn es in der Leistelle eng werden sollte, sind am Wochenende weitere Fachleute auf Zuruf zur Stelle.

Kreisbrandmeister und Führungsstab

Natürlich mit an Bord ist der Leiter der Leitstelle, Kreisbrandmeister Thomas Heckmann. Der Führungsstab wird von zwei Feuerwehrleuten aus Bergkamen bzw. Lünen im Zwei-Schicht-System mit jeweils sieben Personen geleitet. Sie werden von einer Handvoll weiterer Fachleute bei der Beobachtung der Lage unterstützt.

Einsatzleitung und Krisenstab

Die Kreiseinsatzleitung hat 13 Kräfte eingeplant. Der Krisenstab unter Leitung von Ordnungsdezernent Uwe Hasche kommt am Sonntag ab 8 Uhr zusammen und über den Tag auf fast 50 Personen, darunter auch Vertreter der Verkehrsgesellschaft VKU oder der Kreispolizei.

Neben der Lagebeobachtung in Dortmund und der sich auch daraus ergebenden schnelle Hilfe im „Fall des Falles“ übt der Krisenstab erneut die Funktionsfähigkeit seiner Strukturen und Einsatzbereitschaft der Geschäftsstelle des Krisenstabes. Deren Mitglieder müssen sich sozusagen blind aufeinander verlassen können, gilt es doch im Ernstfall, die unterschiedlichsten Anforderungen aus und an den Krisenstab schnell abzuarbeiten.

PM Kreis Unna

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