Dreisbuschs „fundamentale Absage an rechtsextreme, rassistische AfD – Sie ist das Gegenteil der SPD“

4
759
SPD-Fraktionschef Bernd Dreisbuch. (Foto RB)
Facebookrss

„Sie ist rechtsextremistisch, rassistisch, sie ist antidemokratisch, sie ist gewerkschaftsfeindlich. Sie ist das Gegenteil der SPD!“

Mit einer „Absage, fundamental, endgültig“, an die Alternative für Deutschland (AfD) rammte Unnaer SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Dreisbusch am Sonntagmittag (12. 1. 20) beim Neujahrsempfang der Genossen in der Unnaer Stadthalle unter Applaus die Leitpflöcke für das Kommunalwahljahr 2020 ein.

Bisher ist es offen, ob die AfD im Herbst überhaupt für den Unnaer Stadtrat kandidiert. Kreissprecher Michael Schild hatte dies auf Nachfrage vor einem halben Jahr eher ausgeschlossen:

Man wolle sich auf den Kreistag und auf einzelne Städte wie Bergkamen konzentrieren, wo die AfD bei der Landtags- und Europawahl den größten Zuspruch erhielt und wo sie auch einen Bürgermeisterkandidaten angekündigt hat.

Gleichwohl unterstrich Bernd Dreisbusch die „fundamentale“ Anti-Position der Unnaer Sozialdemokratie gegenüber der AfD und zeigte sich erleichtert gewiss, „dass wir damit nicht alleine stehen“. Und er lobte es als „große Stärke der Unnaer Stadtgesellschaft, dass sich verschiedene Gruppen nach Streitereien immer wieder zusammenfinden. Das gibt Zuversicht und Mut für 2020.“

Facebookrss

4 KOMMENTARE

  1. Das Gegenteil der SPD ist eine Partei die Politik für ihre Wähler macht und nicht gegen sie.
    Die alle Arbeitnehmerinteressen vertritt aber gleichzeitig auch kleinere und mittlere Unternehmer stärkt die mit ihrem Privatvermögen haften und deren unternehmerisches Risiko belohnt werden muss ebenso wie das Engagement vieler Arbeitnehmer die durch Fleiß den beruflichen Aufstieg schaffen und halt ein wenig mehr verdienen.
    Die mit den Steuereinnahmen verantwortungsvoll umgeht und nicht permanent nach neuen Quellen sucht um die Arbeitnehmer zu schröpfen und deren Erspartes zu kassieren
    Die nicht eine private Altersvorsorge empfiehlt und im Nachgang diese pauschal mit 20% versteuert.
    Die dafür Sorge trägt dass gelernte Fachkräfte aus dem Einzelhandel nach 50 Jahren nicht mit 1000 Euro Rente auskommen müssen währen der Staat ansonsten nur so rumaast bei den Sozialausgaben.
    Die nicht diejenigen welche BEWUSST jegliche Arbeit ablehnen dann auch noch pauschal mit einem Grundeinkommen versorgen möchte welches über der angesprochene Rente liegt.
    Die Migration und Einwanderung so steuert dass Schutzbedürftige Obhut und der Rest einen Flieger findet. usw..
    Keine Ahnung ob die AFD das kann, kenne nicht deren Parteiprogramm.
    Es ist aber unerträglich und unwürdig für einen Parteivorsitzenden von der eigenen Unfähigkeit abzulenken, eine Partei und damit pauschal rund 15% der Wähler zu verunglimpfen.
    So beweist er nur „nichts dazugelernt und weit weg von Veränderung“ denn damit hat er die einleitenden Worte der BM Kandidatin Ad absurdum geführt.

  2. […] Doch seit vergangenem Sonntag überlegen die „Blauen“ wieder neu. Auslöser war die Verbalattacke des Unnaer SPD-Fraktionsvorsitzenden Bernd Dreisbusch beim Neujahrsempfang in der Stadthalle, bei der er die AfD im Rahmen einer „fundamentalen Absage“ als „rechtsextremistisch, rassistisch, antidemokrat… […]