Bauministerin Scharrenbach (CDU): „Das Geld ist da – es will verbaut werden! Stellen Sie Anträge, Anträge, Anträge!“

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V. li. Gerd Greczka (Fraktionsvorsitzender), Marco Morten Pufke (Vorsitzender CDU Kreis Unna), Olaf Lauschner (Vorsitzender CDU Fröndenberg), Ministerin Ina Scharrenbach, Heinz Günter Freck, Ute Gerling (stellv. Bürgermeisterin). Foto: Martin Gerling.
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„Das Geld ist da! Es muss nur verbaut werden!“

NRW-Bau- und Heimatministerin Ina Scharrenbach aus Kamen insistierte beim Neujahrsempfang der CDU in Fröndenberg: „Stellen Sie Anträge, Anträge, Anträge!“ Das Geld seit da, es müsse jetzt in den Städten verbaut werden. Scharrenbach hat dabei Bundesfördergelder in Höhe von 15 Milliarden Euro im Blick, die bisher – aus verschiedensten Gründen – nicht abgerufen worden seien.

Zu diesen Gründen gehört zum Teil allerdings auch, dass Städte die notwendigen Eigenmittel nicht aufbringen können.

Von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) erwarte sie eine deutliche Aussage zum Thema kommunale Altschulden, so die CDU-Ministerin.

Parteichef Olaf Lauschner wandte sich vor ca. 120 Neujahrsbesuchern im Pfarrzentrum St. Marien gegen eine „ideologische Verkehrspolitik gegen die Autofahrer“. Damit spielte er auf die teilweise chaotische Verkehrssituation seit der  Marktplatzsperrung an. „Wir werden die Entwicklung rund um den Markt genau beobachten“, kündigte Lauschner an.

Bürgermeisterkandidat Heinz Günter Freck (58), erst im Frühjahr 2019 für weitere 8 Jahre einstimmig vom Rat bestätigt, betonte bei der Skizzierung seine zentralen Anliegen als möglicher künftiger Bürgermeister:

  • Zugang zu einer zeitgemäßen Breitbandversorgung im gesamten Stadtgebiet,
  • Umsetzung des Gewerbegebietes Schürenfeld (zu diesem positioniert sich SPD-Kandidatin Sabina Müller hingegen sehr zurückhaltend),
  • Stärkung des Bildungsstandortes Fröndenberg,
  • Ausbau der Kita-Angebote, 
  • Aspekte des Klimaschutzes verstärkt in die Abwägungs- und Entscheidungsprozesse  einzubeziehen.

 

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