Unnaer (21) rast mehr als doppelt so schnell wie erlaubt über B 236

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Doppelauspuff eines Sportwagens / Symbolbild, Quelle Pixabay
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Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt raste ein 21-jähriger Unnaer über die B 236 – Pech für ihn, dass dort gerade die Polizei das Tempo kontrollierte.

Nach zahlreichen Beschwerden über Raser und Lärm durch laute Motoren und Auspuffanlagen in der Dortmunder Innenstadt kontrollierte die Polizei in der Nacht zu Samstag, 18.1.,  108 Personen und 89 Pkw.

Mit Videotechnik ausgestattete Zivilfahrzeuge und häufig wechselnde Kontrollstandorte führten zu 55 Tempo-Treffern, drei davon in besonders hohen Bereichen:

  • B236: Ein 21-Jähriger aus Unna beschleunigte seinen Hyundai auf
    110 km/h. Erlaubt waren 50 km/h.
  • Evinger Straße: Ein 26-Jähriger aus Hagen fuhr mit seinem BMW
    118 km/h bei erlaubten 50 km/h.
  • B236: Ein 22-jähriger Dortmunder raste mit seinem Hyundai 142
    km/h (erlaubt: 80 km/h).

Bei einem Raser bestand der Verdacht, an einem illegalen Kfz-Rennen teilgenommen zu haben. Die Polizei stellte den Führerschein und den BMW des 26-jährigen Hageners sicher. Nach Paragraf 315d (verbotene Kraftfahrzeugrennen) des Strafgesetzbuches drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

Wie bei allen Einsätzen gegen Raser und illegales Tuning fielen auch in der Nacht zu Samstag wieder technisch veränderte Autos auf:

Acht Fahrer steuerten ihre Pkw noch in der Nacht in die Halle eines Kfz-Sachverständigen. Sie müssen auch die Kosten für das Gutachten tragen, wenn illegale Manipulationen zum Beispiel an Motor, Auspuff oder Fahrwerk nachweisbar sind. Neben den Bußgeldbeträgen sind das zusätzlich Kosten in dreistelliger Höhe.

Fünf Fahrern untersagte die Polizei nach der Begutachtung die Weiterfahrt.

Bei einer weiteren Verkehrskontrolle fiel ein 32-jähriger Fahrer auf. Bei ihm bestand nicht nur der Verdacht, unter dem Einfluss von Drogen zu stehen – in seinem Pkw entdeckten Polizisten acht hochwertige und original verpackte Smartphones, die er vermutlich durch Betrug im Internet erlangt hat. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Dortmunder.

PM: POL DO

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