Eine Milliarde fürs Digitale an Schulen: Wie das Geld am besten nutzen?

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Referenten der K&K Networks-Veranstaltung „Digitalpakt Schule: Fördermittel optimal einsetzen“: Hans Christian Asemissen (ALSO Enterprise Services), Ina Schönfelder-Gelinski (Microsoft), Andreas Tracz (K&K Networks), Alina Vrsaljko (HPE aruba), Guido Wirtz (K&K Networks), Ralf Sagorny (Emschertal-Berufskolleg der Stadt Herne) (Foto: K&K Networks GmbH)
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Eine Milliarde Euro stehen über den „Digitalpakt Schule“ den Schulen in NRW zur Verfügung: Endlich können Schulen mit moderner IT ausgestattet werden.

Doch: Veraltete Technik, fehlende E-Mail-Adressen und Datenschutz stellen Hürden dar: „Hier gibt es zum Teil noch großen Handlungsbedarf“, stellte Guido Wirtz fest, externer Datenschutzbeauftrager bei K&K Networks in Unna (Indupark).

An einer Informationsveranstaltung des Unnaer IT-Dienstleisters zum Digitalpakt Schule nahmen in der vorigen Woche rund 50 Vertreter von Schulen und Schulämtern im Ruhrgebiet teil.

Ihnen allen stellen sich jetzt wichtige Fragen:

„Wie sieht unser Medienentwicklungsplan aus?“, „Auf welche IT-Systeme sollen wir setzen?“, „Wie gewährleisten wir Datenschutz und Datensicherheit?“ oder auch „Wie können wir unsere IT dauerhaft wirtschaftlich betreiben?“ Die Referenten auf der K&K-Veranstaltung gaben Antworten.

Hans Christian Asemissen (ALSO Enterprise Services) betonte, dass ein schlüssiges Medienkonzept Voraussetzung für die erfolgreiche Digitalisierung von Schulen sei. Die Herausforderung sei, das Geld in IT-Systeme zu investieren, die in der Praxis die größten Mehrwerte für die Schulen bieten. „Hierzu ist die Zusammenarbeit mit professionellen Partnern unerlässlich.

Alina Vrsaljko (HPE aruba) stellte heraus, dass nicht nur ein leistungsfähiger Breitbandanschluss und ein schulweites WLAN Basics einer modernen Schule sind. Und die Internet-Bandbreite müsse sinnvoll auf die einzelnen Nutzer und Anwendungen aufgeteilt werden. Wichtige Aufgaben wie die Telefonie oder die Schulverwaltung erhalten höhere Priorität als andere Aufgaben. 

Stanislav Kovtun (K&K Networks) erläuterte, wie sog. „Managed Services“ Betrieb und Wartung von IT-Systemen deutlich vereinfachen. Bei „Managed Services“ wartet der IT-Dienstleister nicht erst, bis die Schulen eine Störung melden. Statt dessen ist der IT-Dienstleister durch eine kontinuierliche Überprüfung wichtiger Systemparameter in der Lage, möglichen Störungen schon vor dem Auftreten aktiv entgegenzuwirken und somit einen stabilen und sicheren Betrieb zu gewährleisten. 

Ina Schönfelder-Gelinski (Microsoft) erläuterte durch eine Praxisvorführung von Microsoft Teams als einer Komponente von Office 365, wie unkompliziert Lehrer heute untereinander und mit ihren Schülern zusammenarbeiten können. Beliebig viele Projektordner in der Microsoft-Cloud vereinfachen die gemeinsame zentrale Dateiablage und erhöhen die Datensicherheit erheblich. Die professionellen Chat- und Telefoniefunktionen von Teams machen die Nutzung des ebenso bekannten wie an Schulen umstrittenen Hilfsmittels WhatsApp überflüssig. 

Ralf Sagorny ist einen Schritt weiter als viele andere: Er konnte den Teilnehmern seine Praxiserfahrungen mit der stark modernisierten IT-Landschaft einschließlich des Einsatzes von Microsoft Office 365 am Emschertal-Berufskolleg der Stadt Herne vorstellen. Ein campusweites WLAN und eine persönliche E-Mail-Adresse für alle Lehrer und Schüler gehören dort ebenso zum Standard wie Beamer in allen Klassenräumen und wichtigen Fachräumen. 

K&K Networks Geschäftsführer Andreas Tracz war begeistert von der großen Resonanz und den sehr lebendigen Diskussionen:

„Ich freue mich, dass wir mit dieser Veranstaltung wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Wir als IT-Dienstleister möchten den Schulen dabei helfen, den Einstieg in die Digitalisierung erfolgreich zu schaffen. Eine gute Schulausbildung für unsere Kinder liegt mir auch als Unternehmer sehr am Herzen. Daher wirken wir gerne aktiv daran mit, unsere Schulen fit für die Lernmethoden des 21. Jahrhunderts zu machen. Angesichts der positiven Resonanz der Teilnehmer überlegen wir bereits jetzt, zu weitergehenden Fragen zum Digitalpakt Schule möglicherweise eine zweite Veranstaltung anzubieten.“ 

PM: K&K Networks

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