Kreis-SPD bedauert Krolls Fraktionsaustritt „außerordentlich“

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Symbolbild: Pixabay
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Unnas Ortsvorsteherin Ingrid Kroll hat (wie gestern berichtet) ihren Austritt aus der SPD-Kreistagsfraktion erklärt. Das bedauere man „außerordentlich“, betont die die Fraktion in ihrem „Kreistagsreport“ vom heutigen Mittag.

Sie teilt darin mit:

„Die Differenzen konnten nicht beigelegt werden, obwohl Vorsitzende Brigitte Cziehso und Geschäftsführer Wulf Erdmann ihr Bedauern über eine Mail vom Dezember vergangenen Jahres zum Ausdruck gebracht haben.

„Es wäre besser gewesen, persönlich miteinander zu sprechen“, betonte Brigitte Cziehso in der Fraktionssitzung am Montag.

Auch aus der Fraktion heraus war der Wunsch, die gemeinsame Arbeit mit Ingrid Kroll fortzusetzen, deutlich formuliert worden.

Anlass für die Mail, die vor der Weihnachtspause für Irritationen gesorgt hat, war die Ankündigung des Vereins „Wir für Unna“, bei der Kommunalwahl im September 2020 eigene Kandidaten aufstellen zu wollen.

Dass Ingrid dabei fälschlicherweise als Mitglied von „Wir für Unna“ bezeichnet worden ist, tut mir leid“, so Brigitte Cziehso in einer Stellungnahme, die den Fraktionsmitgliedern einschließlich Ingrid Kroll auch schriftlich vorliegt.

Bereits Anfang Januar hatte es zwischen ihr und Ingrid Kroll ein Gespräch in dieser Angelegenheit gegeben, das beide als in der Atmosphäre gut bezeichneten.

Nun war das Thema Anlass für eine Aussprache in der Gesamtfraktion, die nach den persönlichen Erklärungen von Brigitte Cziehso und Wulf Erdmann sowie dem vielfach geäußerten Wunsch nach Versöhnung mit der Hoffnung auseinandergegangen war, nun einen Schlussstrich unter die Differenzen setzen zu können.

Dass es trotzdem zu einem Ende der Zusammenarbeit mit Ingrid Kroll gekommen ist, bedauert die SPD-Kreistagsfraktion außerordentlich.“

Hierum ging es:

Austritt aus Kreisfraktion und aus Partei – Ingrid Kroll hat nun fertig mit der SPD

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