Hauspreise klettern im Kreis weiter – um über 7 Prozent

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Symbolbild / Pixabay
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Wer schon vor Jahren immer weiter steigende Immobilien- und Grundstückspreise vorausgesagt hat, kann sich entspannt zurücklehnen und sagen: „Ich hatte recht.“

Denn der Trend geht stetig weiter nach oben.

Wie schon im Vorjahr bestätigt der Gutchterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Unna auch für 2019 den Trend: Die durchschnittlichen Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser stiegen erneut – und zwar um satte 7,1 Prozent.

Wie sich die Immobilienpreise in den einzelnen Städten und Gemeinden entwickelt haben, wird der Kreis am Donnerstag bei einem Pressetermin vorstellen, kündigte er heute (3. 2.) an.

  • Generell waren in den vergangenen Jahren Schwerte und Holzwickede die teuersten Pflaster für Häuslebauer oder -käufer,
  • vergleichsweise preiswert baute oder kaufte man hingegen in Bönen, Kamen und Bergkamen.
  • Die andreren Kommunen lagen im Mittelfeld.

So sah die Entwicklung im Frühjahr vor zwei Jahren aus – wir berichteten damals wie folgt:

Satte 16 Prozent mehr.
Um diesen stolzen Wert sind die Preise für Wohnimmobilien im Kreis Unna seit 2011 geklettert.
„Wer heute ein Haus kaufen will, muss erneut  tiefer in die Tasche greifen als im Jahr zuvor“, hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte für das Jahr 2017 festgestellt.
Denn: Die Preise für Immobilien und Bauflächen folgen einem Trend. Und der geht seit 5 Jahren nach oben.
Im Jahr 2011 kostete ein Haus im Kreis Unna durchschnittlich rund 176.000 Euro.
Sechs Jahre später sind es rund 205.000 Euro – das sind 29.000 Euro mehr (rund 16 Prozent).
Dabei macht es einen großen Unterschied, wo das Haus steht:
  • In Bönen sind Häuser am günstigsten und wechseln im Schnitt für 165.000 Euro den Besitzer.
  • In Holzwickede sind Häuser am teuersten: Dort kosten sie im Schnitt rund 250.000 Euro.
  • Am zweitteuersten ist Schwerte: 240.000 Euro.
  • Es folgt Werne – mit 225.000 Euro.
  • Gleichauf liegen Fröndenberg und Selm: 205.000 Euro.
  • Und auch in Kamen und Bergkamen ist der Durchschnittspreis identisch: Dort kostete ein Haus im Schnitt 185.000 Euro.
„Im vergangenen Jahr haben Käufer im Kreis Unna rund eine halbe Milliarde Euro für Wohnimmobilien, andere Gebäude und Bauflächen ausgegeben“, sagt Martin Oschinski vom Gutachterausschuss. „Das sind etwa 6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.“
Freistehende Häuser viel teurer
Ein Reihenmittelhaus ist erwartungsgemäß am günstigsten – im Schnitt 155.000 Euro kostete es im Kreis. Gefolgt von einer Doppelhaushälfte (180.000 Euro). Und am teuersten ist mit Abstand ein freistehendes Haus – mit durchshschnittlich über 245.000 Euro.
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