Gebetszug für Lia (10) mit Grablichtern: Familie bittet dringend, davon Abstand zu nehmen

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Symbolbild einer brennenden Kerze - Quelle Pixabay
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Seit viereinhalb Tagen fehlt von der kleinen Lia nun jede Spur.

Über die riesige Anteilnahme nach dem Verschwinden des 10-jährigen Mädchens aus Menden (wir berichten HIER ausführlich und laufend aktuell) ist die Familie des Kindes unendlich dankbar. Sie ist überwältigt von der Hilfsbereitschaft und den ungezählten mitfühlenden Bekundungen.

Doch dies hier geht ihr zu weit. Ohne Absprache mit den Eltern wurde offenbar ein Gebetszug für das vermisste Kind organisiert – mit Grablichtern.

Die Familie bitte herzlich darum, von einem solchen Lichterzug Abstand zu nehmen.

In einem Appell in einer Mendener Facebookgruppe vom heutigen Mittwochmorgen (5. 2.) heißt es dazu:

„Sicherlich wissen alle, dass wir leider nach wie vor keine Gewissheit über Lias Schicksal haben.

Die Eltern sind für jedes eurer Gebete und jeden Gedanken für und an Lia unendlich dankbar und überwältigt von der Anteilnahme!!

Allerdings wurde ohne ihre Zustimmung ein Gebetszug mit GRABLICHTERN organisiert.

Bitte nehmt Rücksicht darauf, dass dies für die Familie zu viel ist, vor allem, da es keine Gewissheit gibt und sie nicht bereit für so etwas ist.

Führt den (Gebetszug) also bitte nicht durch bzw. beteiligt euch nicht.

Wir bitten darum, diesen Wunsch nicht falsch zu verstehen, denn die Dankbarkeit ist riesig.“

 

 

 

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