Massener Nordspange und Westtangente: CDU Unna drängt auf umgehenden Bau der Umgehung

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Alltägliches Bild: Stau auf Unnas Verkehrsring hier Südring, Höhe Abzweigung Wasserstraße. (Foto RB)
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„Der Schwerlastverkehr wird in und um Unna aufgrund von Baustellen, zunehmenden Ansiedlungen und drohenden Durchfahrtsverboten in Dortmund enorm ansteigen.“

Mit dieser Befürchtung startet die CDU Unna in die zweite Wochenhälfte. Mit dem Bau der Umgehungsstraße – Massener Nordspange und Westtangente – müsse umgehend begonnen werden, fordern die Christdemokraten.

Sie seien „äußerst besorgt, dass sich die Verkehrsbelastung für die Unnaer Bevölkerung dadurch erheblich erhöhen wird.“ Weiter erhöhen wird, müsste man hinzufügen, den die Innenstadt leidet bekanntlich schon jetzt an sehr hohem Verkehrsaufkommen und ständigen Staus an neuralgischen Punkten (Kreishauskreisel).

Dass nun die große Nachbarstadt – um Dieselfahrverbote zu vermeiden – einen „Luftreinhalteplan“ mit Lkw-Fahrverboten und weiteren Tempolimits an den Start bringt, könnte den Verkehr auf Unnaer Gebiet noch weiter anschwellen lassen, fürchtet die CDU.

„Wir fordern, dass umgehend mit der Realisierung der OWIIIa mit den Abschnitten Massener Nordspange und Westtangente auf Unnaer Gebiet zu beginnen ist. Vor diesem Hintergrund halten wir es für dringend erforderlich, dass die Planungslücke für den Bau dieser Straßen schnellstens geschlossen wird. Die CDU Unna fordert daher weiter, dass sich die Städte Dortmund, Kamen und Unna kurzfristig mit dem Land zusammensetzen und eine Lösung finden.

„Die Ortsumgehung OW III a ist eine gute Alternative zu einem drohenden Verkehrskollaps innerhalb Unnas, wenn die Fernstraßen Richtung Westen unterbrochen sind. Stauende Lkw belasten das Stadtklima deutlich mehr als intelligent geführte Umgehungsstraßen. Wer diese Problematik nicht erkennt, verkennt die Interessen unserer Bürger und befördert den Klimanotstand“, unterstreicht die CDU.

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