600 BVB-Fans nutzen Sonderzug nicht – Polizei wendet brenzlige Situation ab

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BVB trifft auf Schalke - ein Klassiker im Revier. (Bildquelle Pixabay)
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Eine brenzige Situation zwischen rivalisierenden bzw. verfeindeten Fußballanhängern hat am vergangenen Liga-Samstag (8. 2.) die Bundespolizei abgewendet.

Bei der Rückreise vom Heimspiel aus Leverkusen nutzten über die Hälfte der 1000 angereisten BVB-Fans nicht den Zusatzzug, der – als Extraservice – ohne Zwischenstopp zurück nach Dortmund fuhr.  600 Schwarzgelbe bevorzugten einen Regelzug der Linie RE 1.

Dies machte einen Polizeieinsatz nötig.

Denn aufgrund des Heimspiels des 1. FC Schalke 04 fiel die Abreise der Dortmunder Fans teilweise mit der Abreise der Schalker zusammen.

„Aufgrund der Rivalität beider Vereine und mehrerer Vorkommnisse von Angriffen auf Zügen mit Fußballfans im vergangenen Jahr  wurden Einsatzkräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei mit Sonder- und Wegerechten nach Wattenscheid verlegt“, berichtet die Bundespolizei.

Siehe auch:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4076529

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4375046

Als der RE 1 am Bahnsteig in Wattenscheid ankam, verließen in der Tat mehrere „Problemfans“ aus Dortmund den Zug: Doch als sie dort Einsatzkräfte der Bundespolizei sahen, stiegen sie sofort wieder in den Zug zurück.

Dieser erreichte anschließend ohne Vorkommnisse erreichte der Zug anschließend den Dortmunder Hauptbahnhof.

 

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