Junge Frau (25) im Stadtgarten DO krankenhausreif geprügelt – Verdächtiger aus Lünen

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Opfer eines brutalen Angriffs wurde am Samstagabend (8. 2.) eine junge Dortmund-Besucherin im Stadtgarten. Der Schläger saß mit einer Gruppe von ca. zehn anderen jungen Männern zusammen, als er die 25-jährige Bochumerin aus heiterem Himmel angriff.

Zuvor gab es bereits am Vormittag im Stadtgarten  einen Raub auf einen jungen Mann und seine Mutter:

Um etwa 10:15 Uhr ging ein 27-Jähriger mit seiner 48-jährigen Mutter auf einem Fußweg in Richtung Haltestelle Stadtgarten, parallel zum Südwall. Bei zwei entgegenkommenden Männern erblickte er ein Messer in der Hand. Sie forderten ihn auf, Rucksack und Handy herauszugeben. Mit ihrer Beute flüchteten die Täter. Es handelt sich um zwei 25 bis 30-jährige Südosteuropäer, der eine ca. 175 bis 180 cm groß, schlank, schwarze Haare, Dreitagebart, dunkelgraue Kapuzenjacke (ähnlich Bomberjacke), dunkle Jeans, der zweite 165 bis 170 cm groß, dunkel gekleidet, Kapuzenpulli. Hinweise an die Kripo DO, 0231 – 132 7441 (Quelle Polizei)

Über den abends folgenden Angriff auf eine 25-jährige Frau schreibt die Dortmunder Polizei am Montagnachmittag:

„Die Dortmunder Polizei hat im Rahmen einer Fahndung nach einer gefährlichen Körperverletzung in der Dortmunder Innenstadt am Samstag (8. Februar) zwei Tatverdächtige festgestellt.

Vorangegangen war der Fahndung um kurz nach 21 Uhr eine verbale Streitigkeit zwischen einer Gruppe dreier Frauen und einer Gruppe von etwa zehn Männern. Plötzlich soll einer der Männer ausgeholt und einer 25-jährigen Bochumerin mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Als die Frau zu Boden ging, trat der unbekannte Tatverdächtige ihr mehrfach gegen den Rücken, bevor er floh.

Rettungskräfte brachten die verletzte Bochumerin in ein Krankenhaus.

Bei zwei Tatverdächtigen, die im Rahmen der Fahndung aufgrund der Beschreibung kurz darauf von Polizeibeamten angetroffen wurden, handelt es sich um einen 15-jährigen Dortmunder und einen 19-jährigen Lüner.“

Schon wenige Stunden nach der Attacke, Sonntagfrüh (9. 2.) gegen 1.15 Uhr, beschrieb die 25-Jährige selbst den Angriff in einem öffentlichen Post auf ihrer Facebookseite wie folgt:

 

Die junge Frau gibt sich auf ihrem Facebookprofil als lesbisch zu erkennen. Ob sich daraus ein homophober Angriff herleiten lässt, ist offen.

Polizeisprecherin Cornelia Weigandt konnten wir dazu am Nachmittag noch nicht erreichen. Wir berichten nach.

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