Bombendrohung an Unnaer Moschee und drei weitere: Ermittlungen laufen

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Aufgeschlagener Koran. (Symbolbild / Pixabay)
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Nicht nur zwei, sondern gleich drei weitere Moscheen erhielten zusammen mit der Moschee der Türkisch-Islamischen Gemeinde Unna am gestrigen Mittwoch (12. 2.) Drohmails mit gleichlautendem Inhalt: Eine Bombe werde hochgehen.

Jetzt laufen bei der federführenden Polizeidirektion Dortmund die Ermittlungen, wer hinter den Bedrohungen steckt.

Betroffen waren die Gebetshäuser an der Höingstraße in Unna und vier weitere in Hagen, Essen und Bielefeld. Alle vier sind Ditib-Moscheen.

Nach Informationen von Mitglieder der Hagener Moschee seien die Mails mit „Combat 18“ unterschrieben gewesen, berichtet der WDR. Combat 18 ist eine inzwischen verbotene rechtsextremistische Organisation. Combat bedeutet Kampf, die Zahl „18“ im Namen der Gruppe steht für den 1. und 8. Buchstaben des Alphabets, die Initialen Adolf Hitlers

Sprengstoff wurde weder in Unna noch in den anderen drei Moscheen gefunden. In Unna war der Bereich um die Höingstraße nach dem Eingang der Mail am Nachmittag für mehrere Stunden weiträumig abgesperrt, auch die Viktoriastraße bis zum Kreisel Hammer Straße.

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