Friedhof als Hundeklo: Gemeinde Howi geht gegen „pietätloses Urinieren“ vor

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Symbolbild, Quelle Pixabay
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Den vierbeinigen Freund zum Gassigang auf den Friedhof ausführen, wo er denn zwischen Blumenschmuck und Grabsteinen sein Geschäft verrichtet?

Die Gemeinde Holzwickede hat genug von diesem „pietätlosen Urinieren an den Grabstätten“. Sie kündigt „verstärkte Kontrollen auf dem Friedhof für uneinsichtige Hundebesitzer“ an.

Das Ordnungsamt der Gemeinde werde „aus gegebenem Anlass wieder verstärkte Kontrollen auf dem kommunalen Friedhof durchführen“, warnt die Verwaltung in einer Ankündigung vom Mittwoch vor (12. 2.). Denn: „Besucher führen ihre Hunde für das tägliche Geschäft über den Friedhof.“

In der letzten Zeit seien „gehäuft Beschwerden von Nutzungsberechtigten der Grabstätten bei der Friedhofsverwaltung eingegangen. Es werden regelmäßig urinierende Hunde auf dem Friedhof angetroffen oder von Tierhinterlassenschaften beschmutzte Grabstätten vorgefunden.“

So etwas gehe nicht, unterstreicht die Gemeinde:

„Es herrscht nicht nur Leinenpflicht für Hunde auf dem Friedhof. Es wird von allen Besuchern ein der Würde des Ortes entsprechendes Verhalten vorausgesetzt. Dazu zählt auch die Aufsichtspflicht, seine angeleinten Hunde vom pietätlosen Urinieren an den Grabstätten abzuhalten“

Laut Friedhofssatzung handele derjenige ordnungswidrig, wer sich als Besucher nicht der Würde des Friedhofes entsprechend verhalte. Das gelte auch für vierbeinige Begleiter. „Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße geahndet werden.“

Quelle: Holzwickede.de

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