„Tippen tötet!“ Kontrollen an Friedrich-Ebert-Straße mit mieser Bilanz

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Fotoquelle: Polizei NRW
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18 in zwei Stunden. Eine niederschmetterende Bilanz.

Die Kreispolizei Unna hat am Dienstag (18.02.2020) an der Friedrich-Ebert-Straße in Unna Schwerpunktkontrollen zum Thema „Ablenkung am Steuer“ durchgeführt. Ergebnis: 18 Verstöße in zwei Stunden.

„Angesichts der seit geraumer Zeit erhöhten Bußgelder und der Transparenz, welche Konsequenzen bei der Nutzung des Handys am Steuer drohen, ist dies eine traurige Bilanz. Dass so viele Verkehrsteilnehmer nicht über die Gefährlichkeit des eigenen Handelns während der Fahrt nachdenken, ist besorgniserregend“, kritisiert der Erste Polizeihauptkommissar (EPHK) Thomas Stoltefuß, Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizei.

Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss 100 Euro Bußgeld zahlen und kassiert einen Punkt in Flensburg.

„Wir wünschen uns von den Verkehrsteilnehmern mehr Gefahrenbewusstsein und rechtskonformes Verhalten„, betont EPHK Thomas Stoltefuß. Denn: Wer bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h nur zwei Sekunden lang unachtsam ist, legt fast 28 Meter im Blindflug zurück.

Der Verkehrsdienst der Kreispolizei Unna wird weiterhin regelmäßig und unangekündigt Schwerpunkteinsätze dieser Art im gesamten Kreisgebiet durchführen, betont die Behörde.

Pol UN

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