BVB – St. Germain: 18 Pariser Fans in Gewahrsam genommen

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Borussia Dortmund gegen Paris St. Germain gestern Abend in Dortmund  – 2 zu 1, Glückwunsch an die Gastgeber.

Die Champions League-Begegnung  vor insgesamt 66.099 Zuschauern, davon etwa 3.509 Gästefans, bedeutete auch Arbeit für die Polizei.

„Im Zusammenhang mit dem Fußballspiel wurden 33 Strafanzeigen aufgenommen“, bilanziert die Polizei Dortmund:

wegen Passivbewaffnung, Betrug, Hausfriedensbruch, Diebstahl, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung Verstoß gegen das BtmG und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz.

Insgesamt 18 Pariser Fans wurden aus gefahrenabwehrenden Gründen in Gewahrsam genommen.

„Sehr hilfreich waren die in diesem Zusammenhang getroffenen Maßnahmen der Bundespolizei in Grenznähe“, lobt die Dortmunder Polizei – für einige französische Fans endete das Spiel schon morgens in Frankreich:

Am frühen Morgen hatte die Bundespolizei in Aachen bereits Problemfans aus der französischen Ultraszene auf dem Schirm. Mit einem Großaufgebot kontrollierte sie anreisende Gruppen, denn bei ähnlichen Spielbegegnungen war es wiederholt zu Ausschreitungen gekommen.

Mehr als 700 Personen wurden von Bundespolizei, Gendarmerie und Föderaler Polizei Belgiens überprüft, über 100 Gegenstände gesichert: Vermummungen, ein Einhandmesser, Drogen, zahlreiche „Bengalos“ sowie „Nebeltöpfe“ .

Die gesamten Insassen zweier Busse bekamen Betretungsverbot für Dortmund. Da von den Sprengmitteln eine erhebliche Gefährdung für Dritte ausging, wurde ein Entschärferteam aktiv. In Summe gab es 144 Betretungsverbote plus „Gefährderansprachen“.

(BuPo / Pol DO)

 

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