CDU sieht Erweiterungspotenzial fürs Lebenszentrum auf früherem Harkortschul-Areal

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Das Lebenszentrum am Zimmerplatz/Friedrich-Ebert-Straße in Königsborn. (Foto RB)
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Das Lebenzentrum Königsborn hat erhöhten Platzbedarf. Das erfuhr die CDU-Fraktion vom Geschäftsführer der Einrichtung, der in der letzten Fraktionssitzung zu Gast war.

Als Erweiterungsfläche könnte sich die CDU das Grundstück der ehemaligen Harkortschule gegenüber dem Amtsgericht vorstellen, nur eine Bushaltestelle weit auf der Friedrich-Ebert-Straße entfernt.

„Über einen Neubau auf dem Grundstück und über Umbauten im Bestand des Lebenszentrums ließen sich Entwicklungspotenziale erschließen“, meint Rudolf Fröhlich, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Wir stehen als Fraktion der zukünftigen Ausrichtung des Lebenszentrum grundsätzlich positiv gegenüber. Es wäre empfehlenswert, wenn auch die anderen Fraktionen im Rat in den Dialog mit dem Lebenszentrum einsteigen würden. Sofern ein abgestimmtes Verfahren besteht, könnten wir auch im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehrsplanung darüber beraten.“

Mit dem Geschäftsführer des Lebenszentrum habe man die  Entwicklungsmöglichkeiten intensiv erörtert, rekapituliert Fröhlich.

Als anerkanntes Kompetenzzentrum für Menschen mit Behinderung umfasst das Lebenszentrum neben dem Haus Königsborn (Wohnen, Therapie und Pflege für schwerstbehinderte Erwachsene) und der Lebensarche (Lebensweltorientiertes kreatives Wohnen für schwerst mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche) u. a. die Fachklinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie. Hier erfolgt die Behandlung und Betreuung sowohl behinderter als auch chronisch kranker Kinder. Die Erarbeitung eines individuellen Behandlungskonzeptes steht hierbei im Vordergrund.

„Das Lebenszentrum steht vor veränderten Anforderungen an Raumangeboten der Fachklinik und hat erhöhten Platzbedarf für das ausgeweitete Angebot des sozialpädagogischen Zentrums. Desweiteren würde sich die Implementierung eines medizinischen Zentrums für Erwachsene mit Behinderung anbieten“, meint Fröhlich.

Gabriele Meyer, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Senioren, unterstreicht, „dass das Lebenszentrum wertvolle gesellschaftliche Arbeit für uns in Unna leistet. Deshalb sollte es auch entsprechende Unterstützung bei der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten erhalten.“

Bernhard Albers, Vorsitzender des Ausschusses für Feuerschutz, Sicherheit und Ordnung, fügt hinzu, „dass wir hierbei dann sogar die Zufahrt der Feuerwehr zur Friedrich-Ebert-Straße einfacher gestalten könnten, was sie bei Einsätzen durch ein noch schnelleres Ausrücken bemerkbar machen würde.“

PM: CDU-Fraktion Unna

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