Forderungen aus Kreis-Klimakonferenz: Straßenausbau stoppen – ÖPNV und Radverkehr stärken

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Symbolbild Klima, Klimarettung - Archivbild RB
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130 Bürger aus dem ganzen Kreisgebiet diskutierten am vergangenen Samstag im Kreishaus über wirkungsvolle und umsetzbare Maßnahmen zum Klimaschutz.

Das kam bei der vierstündigen Klimakonferenz heraus:

Vor allem der motorisierte Verkehr in den zehn Städten und Gemeinden des Kreises wird als große Belastung für die Umwelt empfunden.

Bekanntlich ist das Kreisgebiet, vorteilhaft für die Wirtschaft und für Pendler (sieht man von den Dauerstaus ab), von einem dichten Autobahnnetz umgeben – der A1, A2 und A44. Mehrere Ausbauten stehen bevor.

Aus der Klimaschutzkonferenz kamen deshalb folgende Forderungen:

  • Kein Ausbau weiterer Straßen für den Autoverkehr;
  • auch bereits bestehende Planungen noch einmal überdenken (Westtangente Unna, Nordspange Massen);
  •  ÖPNV ausbauen, preiswerter machen;
  • neue Fahrradwege auch für Pendler.

Diese und weitere Vorschläge will der Kreistag im Sommer diskutieren. Dann soll auch wie geplant ein Klimaschutz-Manager eingestellt werden.

Quellen: Kreisverwaltung Unna, WDR

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