„Geld her!“ Messer-Mann raubt 16-Jährigen aus // 19-Jähriges Raubopfer im Krankenhaus

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Symbolbild Messerangriff, Archiv RB
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Aus Hamm wird ein weiterer Straßenüberfall am Samstag (22. 2.) im Bereich der „Meile“ gemeldet. Nach dem Überfall auf einen 19-Jährigen am frühen Morgen auf dem Weg von der Süd- zur Bahnhofstraße folgte am Abend ein bewaffneter Raubüberfall auf einen Jugendlichen.

Der 16-jährige Teenager aus Hamm war gegen 19.25 Uhr auf dem Gehweg in Höhe des Jugendzentrums in Richtung stadtauswärts unterwegs, als ihn unvermittelt ein unbekannter Mann mit den Worten „Geld her“ ansprach. Der bedrohliche Fremde verlieh seiner Forderung Nachdruck, indem er den Jungen gleichzeitig mit einem Messer bedrohte.

Der Jugendliche lieferte daraufhin Bargeld an den Räuber aus, der anschließend in Richtung Parkanlage Sternstraße davonrannte.

Der südländisch erscheinende Delinquent war etwa 185 Zentimeter groß und schlank. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit weißen Schlaufen, eine schwarze Jogginghose sowie schwarze Sportschuhe. Er hatte braune Augen und trug bei Tatausführung ein Tuch vor dem Mund“,

teilt die Polizei Hamm als Beschreibung mit. Zeugen melden sich unter 02381 – 916 – 0.

Konkretisiert hat die Hammer Polizei den feigen Raubüberfall auf einen 19-Jährigen am frühen Samstagmorgen auf der Bahnhofstraße (wir berichteten bereits kurz):

Demnach lernte der Heranwachsende im Laufe des Abends zwei Männer in der Kneipe „Havanna“ auf der Hammer Meile kennen.  Diese begleiteten ihn gegen 1 Uhr auf seinem Weg zum Bahnhof.

Im Bereich des ehemaligen Terven-Parkplatzes wurde der alkoholisierte Heranwachsende plötzlich von beiden gewaltsam zu Boden gerungen. Während einer der beiden den jungen Mann auf dem Boden festhielt, schlug ihm der zweite eine Glasflasche gegen seinen Hinterkopf.

Gegen 4 Uhr wurde der 19-Jährige schließlich von einem Zeugen auf dem Schotterplatz in hilfloser Lage gefunden. Erst jetzt bemerkte dieser das Fehlen seiner Geldbörse und des Mobiltelefons. Er wurde in ein Hammer Krankenhaus gebracht, wo er stationär verblieb.

Die beiden südländisch erscheinenden, unbekannten „Begleiter“ sind etwa 180 Zentimeter groß, haben kurze schwarze Haare und waren zum Tatzeitpunkt dunkel gekleidet. Einer der beiden trug einen Bart.

Da bislang keine weitere Angaben zu den beiden Raubverdächtigen gemacht werden können, ist die Polizei dringend auf Zeugenaussagen angewiesen. Diese werden erbeten unter der Telefonnummer 916 – 0.

Und noch ein dritter Raubüberfall folgte – auch wieder auf dem Heimweg von der Südstraße:

Am frühen Sonntagmorgen (23. Februar) gegen 5 Uhr wurde ein 27-Jähriger auf der Werler Straße in Höhe der Hohe Straße plötzlich von hinten niedergeschlagen, am Boden liegend  von einem Täter fixiert und von einer weiteren Person geschlagen.

Währenddessen durchsuchte ihn ein Dritter nach Wertgegenständen. Als der junge Mann sich zur Wehr setzte, ließen die Räuber von ihm ab und flohen in Richtung Südstraße.

Alle drei haben ein südosteuropäisches Erscheinungsbild.

 

 

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