Durch Stiche erheblich verletzt – Bundespolizisten leisten Erste Hilfe

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Foto: Bundespolizei
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Fünf gegen einen.

Erhebliche Stichverletzungen erlitt gestern Abend (24. Februar) ein 20-jähriger Mann in Dortmund. Fünf Personen hätten versucht, ihn auszurauben.

Gegen 22 Uhr brachte ein Zeuge den Verletzten zur Wache am Dortmunder Hauptbahnhof. Der 20-Jährige blutete stark an Oberschenkel und Unterarm.

Sofort leisteten Bundespolizisten Erste Hilfe und nutzten dafür das dienstliche Tourniquet (Abbindesystem – oben im Bild), um die Blutungen zu stoppen.

Mit einem Rettungswagen wurde der junge Deutsche anschließend in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

Nach seinen ersten kurzen Angaben  hatten mehrere Personen versucht, ihn im Bereich des Harenberg-Hochhauses auszurauben. Als er sich weigerte, sein Eigentum herauszugeben, hätte die Gruppe ihn angegriffen und durch Stiche massiv verletzt. Anschließend flüchteten die fünf. „Es wurde ein Strafverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet“, schließt Polizeisprecher Volker Stall diesen Erstbericht ab. Eine Beschreibung der Angreifer fehlte zunächst. Dazu sagte uns Stall auf Nachfrage, dass der Verletzte bisher keine Beschreibung der Täter abgegeben hätte, da er nach der Attacke sofort ins Krankenhaus gebracht werden musste und die ausführliche Befragung später erfolgt. „Das werden dann die Kollegen der Dortmunder Polizei übernehmen.“

UPDATE – Folgebericht der Polizei Dortmund:

Als Tatort kann derzeit nur vermutet werden: Ofenstraße / Alte Radstraße / Huckarder Straße – genauer geht dies aus den Angaben des verletzten Dortmunders nicht hervor. Die Tatzeit müsste ungefähr gegen 22:20-22:30 Uhr liegen.

Ihm zufolge sei er einer Gruppe von etwa fünf jungen Männern begegnet, die Geld von ihm gefordert hätten. Dies verneinte er. Daraufhin griffen ihn drei  an: zwei versuchten, ihn zu schlagen, einer weiterer hatte ein Messer in der Hand. Die zwei anderen standen nur dabei.

Der Mann mit dem Messer verletzte sein Opfer mit Schnitten und Stichen an Armen und Beinen, bevor dem 2020-Jährigen die Flucht gelang.

Er rettete sich zur Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof. Die Tatverdächtigen entkamen unerkannt.

Beschrieben wurden die Gewalttäter als: ca. 170 bis 185 cm groß, mit schwarzen Haaren, rumänischer oder bulgarischer Herkunft, alle mit Cappy und Kapuze.

Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231-132-7441 entgegen.

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