Karneval in Werne: Bilanz der Polizei

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Nach dem Karnevalseinsatz in Werne am Montag (24.02.2020) zieht die Polizei Bilanz – und zwar sehr zufrieden.

Der Umzug, der sich um 14.11 Uhr in Bewegung setzte und um 16.25 Uhr am Hagen wieder ankam, verlief störungsfrei. Auch die Veranstaltung auf dem Marktplatz verlief friedlich – sie wurde um 18.00 Uhr beendet.

Ein 29-Jähriger belästigte auf einer Veranstaltung im Kolpinghaus mehrere Gäste und wurde wegen seines aggressiven Verhaltens von einem privaten Sicherheitsdienst festgehalten, bis die Polizei eintraf.

Als die Einsatzkräfte den stark alkoholisierten, aggressiven Werner zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten mit einem Streifenwagen ins Gewahrsam bringen wollten, leistete er erheblichen Widerstand, trat eine Beamtin, wollte einen anderen Beamten beißen und versuchte, Kopfstöße zu verteilen. Die Beamten blieben unverletzt. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Eine Fußstreife der Polizei bemerkte, dass ein alkoholisierter 15-Jähriger, der sich auf dem Marktplatz aufhielt, eine Schreckschusspistole bei sich führte. Der Jugendliche wurde mit zur Wache genommen, die Waffe wurde sichergestellt. Später wurde er seinen Eltern übergeben.

Weil ein alkoholisierter 26-Jähriger einem Platzverweis der Polizei mehrfach nicht nachkam und die eingesetzten Beamten beleidigte, wurde der Bergkamener dem Gewahrsam zugeführt.

Alle fünf Personen, die an diesem Tag zweitweise im Gewahrsam verbracht haben, wurden wieder entlassen. Insgesamt leitete die Polizei sieben Strafverfahren ein und sprach acht Platzverweise aus.

„Der Umzug und die Veranstaltung auf dem Marktplatz sind sehr friedlich verlaufen. Im Anschluss hat es alkoholtypische Delikte gegeben, allerdings ohne große Brisanz. Insbesondere größere Schlägereien sind ausgeblieben.

Wir möchten die gute Zusammenarbeit mit den anderen Kräften von Jugendamt, Ordnungsamt, Sicherheitsdienst und Rettungsdienst erwähnen, die dazu beigetragen haben, dass gezielte Kontrollen hinsichtlich des Glasverbots und Jugendschutzes durchgeführt wurden“, betont Polizeihauptkommissarin Stephanie Müller, Leiterin der Polizeiwache Werne.

Pol UN

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