Real-Schließungen: Standorte in Region von „erster Welle“ verschont

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Foto Copyright Real GmbH
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Die Marke „Real“ ist nach der Übernahme durch einen russischen Investor definitiv Geschichte, zumindest von der ersten kurzfristigen Schließungswelle bleiben die 6 Filialen im Umkreis von Unna aber verschont.

Wie berichtet, sind unter dem Dach Real noch 267 Märkte vereint. 30 Filialen sollen sofort geschlossen werden; weitere könnten folgen. Die meisten sollen bisherigen Mitteilungen zufolge an Wettbewerber wie Kaufland oder Edeka veräußert werden.

Erstmals wurden Ende der Woche spezifische Standort-Informationen bekannt. Demnach sollen laut überregionaler Wirtschaftsmedien schon bis spätestens Mitte 2021 folgende Realmärkte schließen: Rheine, Bamberg, Deggendorf, Augsburg, Papenburg, Bad Sobernheim und Wildau. Davon sind dann insgesamt 650 Mitarbeiter betroffen.

Noch verschont bleiben die umliegenden sechs Real-Märkte:

  • einer in Hamm (Heessen),
  • drei in Dortmund (Aplerbeck, Oespel, Eving)
  • und zwei im Märkischen Kreis: einer in Hemer sowie der Mendener Real knapp 2 Kilometer hinter Fröndenbergs Stadtgrenze. 

Der neue Real-Besitzer, der Finanzinvestor SCP, will die Kette nach der Übernahme zerschlagen. Das bekräftigten SCP und Metro nach der Vertragsunterzeichnung in der Nacht zum 19. 2. 20 in einer gemeinsamen Mitteilung. Ein Großteil der Märkte soll an Wettbewerber verkauft werden (Edeka, Kaufland, Globus), lediglich rund 50 Filialen werden noch zwei Jahre lang unter „Real“ firmieren.

 

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