Dortmund verbietet Treffs mit über 4 Personen, öffentliches Grillen und Shisha-Rauchen

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Symbolbild Phoenix See - Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Janus Skop
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In Unnas großer Nachbarstadt gilt ab heute, 21. 3., ein stadtweites Ansammlungsverbot. 

„Ordnungsamt und Polizei werden Personengruppen ab fünf Personen auflösen und „Hotspots“ kontrollieren. Grillen, Picknicken und Shisha-Rauchen sind verboten“, teilt die Stadt Dortmund auf ihrer Homepage mit.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise hat die Stadt Dortmund eine Allgemeinverfügung für ein Ansammlungsverbot erlassen. Diese trat um Mitternacht in Kraft.

Es habe sich die Frage gestellt, wie damit umzugehen sei, dass viele Menschen sich weiter in großen Gruppen im Stadtgebiet treffen, obwohl die Stadt bereits die Schließung von Gaststätten, Kneipen, Cafés, Bars, Clubs, Diskos etc. verfügt hätte.

Der Rechtsdezernent erklärte die entsprechenden Details: „Wir werden eine Allgemeinverfügung ab 0 Uhr in Kraft setzen, die Ansammlungen mit mehr als vier Personen im öffentlichen Raum grundsätzlich untersagt.“ Dazu gebe es Ausnahmen: So dürften beispielsweise Familien mit drei Kindern im öffentlichen Raum gemeinsam unterwegs sein.

Das Verbot dient dazu, Ansammlungen, wie zum Beispiel am Phoenix See, ordnungsrechtlich sanktionieren zu können.

Picknick-, Grill- und Shishaverbot im öffentlichen Raum:

Das Verbot betrifft auch Aktivitäten im öffentlichen Raum, die „ein näheres Zusammenrücken beim Partymachen oder geselligen Zusammensein“ besonders fördern. So wird das Ansammlungsverbot auch ein Grill- und Shishaverbot im gesamten öffentlichen Raum im Stadtgebiet Dortmund enthalten. Hintergrund sei, dass man bei diesen Aktivitäten traditionell den gewünschten Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern nicht einhält.

Insbesondere sind Hotspots im Fokus der Kontrollen, wie etwa Phoenix See, Phoenix West, Westpark. Die Vorgehensweise erfolgt nach Stufen:

  • Erst wird es Ansprachen geben mit dem Appell, auseinanderzugehen.
  • Sollten diese Appelle nicht fruchten, folgen Platzverweise –
  • bis hin zu Zwang und Ingewahrsamnahme.
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