Damit die Busse möglichst lange normal fahren: Maßnahmen der VKU

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Symbolbild: VKU-Busse. (Quelle VKU)
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Die Busse der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) sollen möglichst lange alle gewohnten Linien bedienen. Das teilt das Kreisunternehmen auf seiner Website mit.

Folgende Maßnahmen, die das ermöglichen sollen, zählen folgende:

  • Der Ferienfahrplan schafft einen Puffer an Fahrpersonal und Fahrzeugen, um eventuelle Krankmeldungen aus dem Fahrerbereich aufzufangen.
  • Das Nichtöffnen der Vordertür schützt das Fahrpersonal vor Ansteckung. Sollte es einem Fahrgast nicht möglich gewesen sein, eine Fahrkarte zu kaufen, wird die VKU unter den gegebenen Umständen kulant sein.
  • Um den Fahrgästen die Möglichkeit zur Distanz zu geben, werden jetzt alle vorhandenen Gelenkzüge eingesetzt.
  • Der Ablöseprozess beim Fahrpersonal wurde geändert, damit die Busse zwecks Reinigung/Desinfektion zwischendurch in die Betriebshöfe in Kamen und Lünen kommen können. Für Fahrgäste kann dies bedeuten, dass sie manchmal umsteigen müssen, wo sie unter normalen Umständen im Bus bleiben konnten.
  • Für den Fall eines personellen Engpasses wird zunächst da gekürzt, wo es alternative Busverbindungen gibt. Oder dort, wo nur Komfortverluste entstehen, das hieße für die Fahrgäste längere Wartezeiten oder zusätzliche Umstiege. Linien, die zuerst betroffen sein könnten, sind in numerischer Reihenfolge: S10, S20, S30, R12, R81, C21, C40, C41, C42 und die D1. Die VKU wird spätestens einen Tag vorher darüber informieren.

„Wir wollen den Arbeitnehmern, die unsere Versorgung sicherstellen, z. B. Pflegepersonal oder Mitarbeiter des Lebensmittelhandels, weiterhin die Möglichkeit erhalten, ihren Ar-beitsplatz zu erreichen“, sagt Landrat Michael Makiolla. Allerdings appelliert auch er an die Bürger: „Vermeiden Sie soziale Kontakte. Und wenn es nicht anders geht, ist die VKU für Sie da!“

Quelle: VKU

Positionierung der VKU

Da wir vermehrt Nachfragen zu unseren Ticketkontrollen in Zeiten des Coronavirus erhalten, bezieht die VKU wie folgt Stellung:

Da wir vermehrt Nachfragen zu unseren Ticketkontrollen in Zeiten des Coronavirus erhalten, bezieht die VKU wie folgt Stellung:

Der Busverkehr ist auch unter den aktuellen Umständen nicht kostenfrei. Daher verweisen wir nach Möglichkeit auf die App. Wenn Fahrgäste nicht über die Fahrtwind-App verfügen oder ihnen der Ticketerwerb über eine Vorverkaufsstelle nicht möglich ist, wird sich die VKU kulant zeigen und die Fahrt dennoch ermöglichen.

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