Deutlich weniger Corona-Einsätze im Kreis – Aber dringender Appell an alle Eltern

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Eine Polizeistreife kontrolliert in Unna die Einhaltung des Kontakt- und Ansammlungsverbots. - Foto Privat/Tiede
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Deutlich weniger Einsätze als noch am Samstag und Sonntag gab es für die Kreispolizeibehörde Unna am Montag (23.03.2020) in Sachen Coronavirus/Kontaktverbot. „Wir haben lediglich elf Einsätze gezählt“, berichtet Polizeisprecher Christian Stein. Dies ist eine gute Nachricht.

Aber: Vor allem bei Jüngeren sickert der Er

nst der Lage offenbar immer noch maximal tröpfchenweise durch.

So bekamen 5 Jugendliche, die sich gegen 20.30 Uhr an der Bruchstraße in Unna aufhielten, von der Polizei  Platzverweise – und generell habe es sich bei den Einsätzen an diesen Tagen hauptsächlich um Gruppen von Jugendlichen gehandelt, die sich noch nicht an die Verbote halten, stellt die Kreispolizei fest.

Sie appelliert deshalb dringend an die Eltern im gesamten Kreisgebiet:

„Bitte weisen Sie Ihre Kinder noch mal ausdrücklich auf den Ernst der Lage hin. Mit ihrem Verhalten, sich beispielsweise mit mehreren Freunden draußen zu verabreden, tragen die Jugendlichen nicht nur zur Verbreitung der Krankheit bei – sie begehen auch Verstöße, die von den örtlichen Ordnungsbehörden und der Polizei geahndet werden.“

Die überwiegende Mehrheit der Bürger habe den Ernst der Lage inzwischen offenbar erkannt, lobt Landrat Michael Makiolla. „Dafür möchten wir uns bei den Bürgerinnen und Bürgern in dieser schwierigen Situation bedanken. Bitte behalten Sie dieses Verhalten bei!“

Er ergänzt:

„Fallen Ihnen Personen auf, die sich nicht an das Kontakt- und das Ansammlungsverbot halten, informieren Sie bitte das für Ihre Stadt zuständige Ordnungsamt oder die Polizei unter 02303-9210.“

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