Foodsharing versorgt in Fröndenberg Bedürftige

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Das Ehrenamtsteam von Foodsharing steht am dienstags und freitags in einer Garage im Stadtteil Langschede für Bedürftige bereit. (Foto Foodsharing Fröndenberg)
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Momentan nur für Bedürftige: Die Ehrenamtlichen von „Foodsharing“ springen in Fröndenberg in die Lücke, die die Schließung der Tafel gerissen hat.

„Wir kooperieren hier in Fröndenberg mit Lebensmittelhändlern – Bäckereien, Supermärkten etc. -, die ihre übrigbleibenden Lebensmittel an Foodsharing spenden, statt sie wegzuwerfen“, berichtet Initiatorin Heike Portmann. „Insbesondere da die Tafel ja bis mindestens zum 19. April geschlossen hat, sind Menschen auf Lebensmittel von Foodsharing angewiesen.“

Bedürftigkeit machen die Ehrenamtlichen aber nicht von einem Stück Papier oder Ausweis abhängig. Sie bauen darauf, dass niemand das großzügige Angebot ausnutzt: „Wir möchte darum bitte, dass – so lange die Tafel keine Lebensmittel ausgibt – wirklich nur diejenigen zu uns kommen, die bedürftig sind oder sich in einer Notlage befinden.“

Übrig gebliebene Lebensmittel, die Supermärkte und Bäckereien in Fröndenberg spendet haben.

Ausgabe Dienstag und Freitag
Dienstag von 16-17 Uhr und Freitag von 17-18 Uhr werden gerettete Lebensmittel durch die Foodsaver ausgegeben. Die Fairteilung läuft dabei wieder, ähnlich wie bei der letzten großen Rettungsaktion, aus der Garage an der Ardeyer Staße 103 in Fröndenberg-Langschede.

Hygiene in Zeiten des Corona-Virus SARS-CoV-2
Es werden nur durch uns Foodsaver gepackte Tüten fairteilt.
Bitte beachten Sie zudem die Hygieneregeln an der Ausgabe.

Alle Lebensmittel sind gratis
Geld nehmen die Ehrenamtlichen für ihre Dienste und die Lebensmittel natürlich wie immer keines, auch nicht als Spende.

Lebensmittelspenden sind willkommen
„Falls Sie übrige Lebensmittel abgeben möchten, wenden Sie sich gerne an uns!“ Heike Portmann,  0176 46080570

  • In eigener Sache kurz zu diesem Artikel:
    Die Organisatorin forderte uns gestern Abend – nachdem der Bericht schon einige Zeit online war – dazu auf, das Wort Tafel aus der Überschrift zi entfernen. Begründung: Die Tafel werde derzeit wegen der Einstellung ihres Angebots „angefeindet“.
    Da uns sowohl diese Begründung nicht einleuchtete als auch der Bezug zur Tafel die Grundlage dieses Artikels ist, antworteten wir, dass wir den Titel nicht ändern möchten – bzw dass er in der Verlinkung ohnehin in ursprünglicher Form erhalten bliebe. Daraufhin wurden wir in patzigem Ton aufgefordert, den Artikel zu löschen.
    Wir stellen eines auch hier noch einmal klar: Wir arbeiten hier nicht unentgeltlich für den Papierkorb, zumal wenn Bitten um Bericht (wie hier geschehen) explizit an uns herangetragen werden. Da die Organisatorin jetzt zudem in Internetforen über uns Beschwerde führt und erklecklich über den „unfähigen Rundblick“ hetzen lässt, sehen wir uns gezwungen, die Sachlage hier öffentlich klarzustellen.
    Den Bericht lassen wir aus Rücksicht auf die Betroffenen stehen, werden aber künftig nach dieser Erfahrung nicht mehr über dieses Projekt berichten. Unter fairem Umgang verstehen wir etwas anderes.
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