„Jeder Kunde einen Einkaufswagen“: Supermarkt-Mitarbeiterin bespuckt

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Nur mit einem Einkaufswagen Einlass in den Markt. Beispielbild (Foto RB)
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Jeder Kunde bitte nur mit eigenem Einkaufswagen in den Supermarkt:

Diese Regelung gilt seit einigen Tagen in vielen Lebensmittelmärkten. Sie hilft beim Abstandhalten, ihr eigentlicher Sinn ist aber ein anderer: Die Mitarbeiter können (nur) so den Überblick darüber behalten,  wie viele Kunden sich gerade im Laden aufhalten.

In einem Verbrauchermarkt in Iserlohn (Am Ostbahnhof) brach wegen dieser Regelung am Dienstagabend Streit aus:

Ein aufsässiger Kunde regte sich derart über die Anweisung auf, dass er eine Mitarbeiterin verbal attackierte und ihr zum Höhepunkt mitten ins Gesicht spuckte.

„Im Anschluss stieg der Mann in sein Fahrzeug und fuhr davon“, berichtet die Kreispolizei Märkischer Kreis, die den Einsatz unter „Konfliktsituation“ notierte.

Die Halter-/Fahrerermittlungen dauern an. Wenn der Spucker gefunden ist,  wird er sich mit einer Anzeige wegen Körperverletzung konfrontiert sehen.

In den sozialen Medien wird diese Einkaufswagenpflicht, die in dieser Woche viele Supermärkte eingeführt haben, hitzig diskutiert, da sie den Hygieneanweisungen des Robert Koch-Instituts widerspricht. Dieses rät davon ab.

 

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3 KOMMENTARE

  1. Ist bei uns in Unna nicht anders. Habe jetzt schon mehrfach mitbekommen, das die Mitarbeiter angepöbelt und beschimpft werden wegen der Einkaufswagen Regelung. Diverse Läden haben auch ein Sicherheitsdienst draußen stehen die sich das ganze asoziale benehmen der Bevölkerung antun müssen. Von wegen Deutschland eine Einheit Zusammenhalt bla bla. Jeder denkt nur an sich. So fühlt man sich auf jeden Fall wenn man in den letzten Tagen draußen war. Im Fernsehen bedankt man sich bei den Leuten die jetzt noch arbeiten aber in Wahrheit werden diese Leute bespuckt und angepöbelt.
    Läden wo ich es mitbekommen habe: Edeka/Lidl Königsborn. Netto massenener Str.