Airport fordert dringend finanzielle Hilfe – Flugverkehr kommt zum Erliegen

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Flugzeug über Unna -Archivbild (Copyright: Jessica Ernst)
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  • UPDATE 31. 3. — Befreiung von Betriebspflicht:

Der Airport hat einen Antrag zur befristeten Befreiung von der Betriebspflicht gestellt, den die Bezirksregierung Münster heute genehmigt hat.  Vom 1. bis 30. April können Flugzeuge innerhalb der Betriebszeiten von 6:00 bis 22:00 Uhr nur nach vorheriger Genehmigung durch den Flughafen starten und landen. Das ermöglicht es, Vorhaltekosten zu reduzieren. Über eine Verlängerung wird je nach aktueller Lage entschieden. Das Terminal ist zwischen 7:00 und 19:00 Uhr nach wie vor geöffnet.

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Alarmstufe Rot beim Flughafen Dortmund. Gerade mal drei Flieger gehen derzeit noch auf die  Start- und Landebahn – und auch die voraussichtlich bald nicht mehr.

Die Corona-Pandemie hat den Höhenflug des Airports mit Rekordpassagierzahlen seit jetzt 2 Jahren jäh gestoppt – den totalen Absturz könnten nur schnellstmögliche Hilfen von Land und Bund verhindern,  sagte Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke im WDR.

Die Geschäftsgrundlage des Airports sei vernichtet,  alternative Tätigkeitsfelder für einen Flughafen gebe es nicht.

Es seien dringend sofortige Zuschüsse für Miet- und Gehaltszahlungen notwendig. Geld auf Kreditbasis lehnt Pehlke ab. Die von Bund und Land beschlossenen Finanzhilfen für die Wirtschaft gibt es (bisher) nicht für kommunale Unternehmen.

Der Subventionsbedarf für den Flughafen in Dortmund-Wickede lag schon vor der Krise bei rund 14 Mio. Euro im Jahr, seit Bestehen des Airports flossen rund 400 Millionen öffentliche Gelder. Bis 2024 darf der Flughafen laut eines EU-Urteils weiter subventioniert werden.

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1 KOMMENTAR

  1. Da schreit nun die größte Geldvernichtungsmaschine der Dortmunder direkt zu Beginn der Krise nach weiteren Subventionen. Nein, rückzahlbare Kredite dürfen es natürlich nicht sein.
    Es wird Zeit dass dieser Laden geltungssüchtiger Politiker der von Beginn an nur mit Lügen, falschen Versprechungen und Verarsche der Bürger aufgebaut wurde und mittlerweile den Dortmundern fast eine halbe Milliarde Euro an Subventionen gekostet hat abgewickelt wird wie jedes andere defizitäre Unternehmen in der freien Wirtschaft.