Radler setzt Corona-Kontaktverbot rabiat mit Sprühflasche durch

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Sprühflasche - Symbolbild, Quelle Pixabay
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Das Kontaktverbot im Rahmen der Corona-Pandemie setzte ein unbekannter Radler am Freitagabend (27. 3.) an der Möllerbrücke in Dortmund auf seine Weise durch: Er zückte eine Sprühflasche und sprühte zwei Männer mit einer unbekannten Flüssigkeit an. Es war möglicherweise Reizgas. Einen der Passanten erwischte die Ladung im Gesicht.

Der renitente Coronaregelwächte begegnete den beiden Männern (25, 41), die sich gegen 22 Uhr auf der Möllerbrücke. Vermutlich weil sie sich mit zwei vorbeigehenden Frauen unterhielten, wies sie der Unbekannte, der gerade auf einem Fahrrad an ihnen vorbeifuhr, auf das Infektionsschutzgesetz: Kontakt in der Öffentlichkeit nur mit einer weiteren Person bzw. mit der Familie erlaubt.

Doch der Fremde beließ es nicht bei der verbalen Belehrung: Er zückte eine Sprühflasche und versprühte aus kurzer Distanz eine Flüssigkeit auf die beiden Männer. Sodann trat er in die Pedale und flüchtete.

Der 41-Jährige wurde von der Ladung im Gesicht getroffen. Er verspürte sofort ein starkes Brennen und Tränenfluss.

Die Polizei fahndet nun nach dem Unbekannten, der wie folgt beschrieben wird: ca. 30 Jahre alter Deutscher, ca. 180 bis 185 cm groß, krause/lockige Haare, er trug eine Warnweste über der Kleidung und war auf einem Herrenfahrrad unterwegs.

Hinweise bitte an die Kriminalwache unter 0231 – 132 7441.

Pol DO

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