Spucken, Tücherwedeln, „Corona“ – Frau (20) in Zug massiv bedroht und verfolgt

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Dortmund Hauptbahnhof. (Archivbild RBU)
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Er bedrängte sie, bedrohte sie, versuchte sie anzuspucken, versuchte immer wieder, ihr Gesicht mit Tüchern zu treffen. Dabei fiel auch das Wort „Corona“….

In einem Regionalzug zwischen Hamm und Dortmund wurde gestern Abend, 29. 3., eine 20-jährige Frau massiv bedrängt, bedroht und verfolgt. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein und sucht nun Zeugen.

Die 20-jährige Frau schilderte in einer ersten kurzen Aussage, dass sie zwischen 20.44 Uhr und kurz nach 21 Uhr mit dem RRX von Hamm nach Dortmund gefahren sei. Während der Fahrt habe sie ein unbekannter Mann bedrängt und beleidigt,  sie bedroht und versucht, sie zu bespucken. Immer wieder habe der Unbekannte versucht, ihr Gesicht mit Tüchern zu treffen. Dabei fiel nach Angaben der 20-Jährigen auch das Wort „Corona“.

Die bedrängte 20-Jährige wechselte ihren Platz, doch der Fremde verfolgte sie. In Dortmund verließ sie dann fluchtartig den Zug. Ihr Verfolger blieb darin sitzen.

Die Bundespolizei, die aus ermittlungstaktischen und Opferschutzgründen zunächst keine weiteren Angaben machen möchte (so sagte es uns Polizeisprecher Berkenkötter), bittet nun Zeugen, die diese Tat beobachtet haben oder Hinweise zum Sachverhalt machen können, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000  zu melden. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

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