24 weitere Infizierte – Schmallenbachhaus Fröndenberg unter Quarantäne

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Bildschirmfoto / Homepage des Schmallenbachhauses Fröndenberg / c/o Schmallenbachhaus
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  • UPDATE 17 Uhr:

24 Neuinfizierte sind in Fröndenberg seit gestern registriert worden. Nach der am Morgen ausgesprochenen Quarantäne haben Kreis-Gesundheitsbehörde, WTG-Behörde (Heimaufsicht) und Geschäftsleitung am Nachmittag weitere Maßnahmen eingeleitet.Wie bereits am Samstag in Haus 1 – dort waren die beiden inzwischen verstorbenen Personen untergebracht – wurde auch für Haus 2 und das Schwesterhaus eine ärztliche Sichtung veranlasst. Bereits am späten Nachmitta lief das Testen weiterer Personen an. Priorität hat noch nicht getestetes Personal. Außerdem werden weitere Testungen durchgeführt, um die Situation vor Ort genauer beurteilen und ggf. weitere Maßnahmen ergreifen zu können.Ebenfalls angelaufen ist die Ausstattung der Einrichtung mit weiterer Schutzkleidung.

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Es gibt weitere positiv getestete Bewohner. Deshalb stellt die Kreisgesundheitsbehörde das Schmallenbachhaus Fröndenberg ab sofort unter Quarantäne.

Der Kreis teilte am Dienstagmittag (31. 3.) mit:

„Ende der letzten Woche verstarben zwei gesundheitlich vorbelastete und auch mit dem Coronavirus infizierte Bewohner des Schmallenbachhauses in Fröndenberg (Jahrgang 1932 und 1935). Die Gesundheitsbehörde des Kreises führte deshalb am Samstag (28. März) u.a. eine ärztliche Sichtung durch und nahm außerdem knapp 60 Abstriche von Personen (Bewohner und Pflegepersonal), die auf Corona hinweisende Symptome zeigten.

Nach Eingang der ersten Laborbefunde (beauftragt war ein Labor in Gelsenkirchen) steht fest, dass sich noch weitere Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung mit Sars-Cov2 infiziert haben. Da die Infizierten in verschiedenen Wohnbereichen untergebracht sind, ordnete die Kreisgesundheitsbehörde in Abstimmung mit der WTG-Behörde (früher Heimaufsicht) am heutigen Dienstag (31. März) an, die Einrichtung sowie das Schwesterhaus in der Fröndenberger Innenstadt mit sofortiger Wirkung unter Quarantäne zu stellen.

Parallel dazu und in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung begannen Gesundheitsbehörde und WTG-Behörde mit der Ermittlung von Kontaktpersonen innerhalb des Hauses (u.a. Pflegepersonal, hausinterner Pflegedienst, Servicekräfte), aber auch externer Kontaktpersonen wie etwa Hausärzten oder Dienstleistern.

Außerdem wird die bereits seit 27. März mit Schutzkleidung belieferte Einrichtung mit weiterer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet. Im Laufe des Tages läuft darüber hinaus vor Ort die Testung weiterer Personen (Bewohner, Personal, Dienstleister) an.“

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