1,2 km Schlaglochpiste in Fröndenberger Palz werden saniert

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Steht für dieses Jahr auf dem Landesstraßensanierungsplan: die L673 im Fröndenberger Osten. (Foto RB)
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Für 1,15 Millionen Euro vom Land werden auch in diesem Jahr wieder 1,2 km zerklüftete Fröndenberger Landstraße saniert. 2019 kam die L673 (Hauptstraße) zwischen Langschede und Dellwig in diesen Genuss, in diesem Jahr die L673 (Landstaße) zwischen Warmen und Bentrop in der Fröndenberger Palz.

Nicht vollständig, sondern auf 1,2 km Länge.

„Darüber freue ich mich sehr“, erklärt gleichwohl Karl-Josef Plümper (CDU), Mitglied im Bau- und Verkehrsausschuss.

Da Fröndenberg derzeit mit keinem eigenen CDU-Landtagsabgeordneten in Düsseldorf vertreten ist, übernimmt Marco Voge aus Balve die Betreuung. Er kritisiert die „Versäumnisse von Rot-Grün“, unter deren Regierung „viel  zu lange unsere Verkehrsinfrastruktur in NRW auf Verschleiß gefahren wurde“. Seit dem Regierungswechsel sei die jährliche Summe für den Straßenerhalt von CDU/FDP „kontinuierlich und signifikant erhöht worden. Das ermöglicht eine Steigerung der baulichen Aktivitäten und eine verstärkte tiefgreifende, grundhafte Sanierung.“

Gleichwohl ist die Erneuerung dieser 1,2 km Schlaglochpiste erneut nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, verglichen mit dem Gesamtzustand der Straßen in Fröndenberg, kreis- und landesweit.

Hintergrund:

Das NRW-Verkehrsministerium hat das Landesstraßenerhaltungsprogramm veröffentlicht. Darin sind 185 Millionen Euro für den Landesstraßenerhalt vorgesehen, 57,5 Millionen Euro mehr als im letzten von Rot-Grün verabschiedeten Haushalt (plus 45 Prozent.) Die Mittel für den Erhalt sollen auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Geld, das in anderen Bereichen des Verkehrsetats nicht ausgegeben wird, soll ebenfalls in die Sanierung von Landesstraßen fließen.

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