„Politische Freunde im Rathaus schützen“ – WfU kritisiert „Phrasendrescherei“ der SPD zur Eishalle

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Inzwischen alle vier offizielle Ratskandidaten: v. li. WfU-Vorsitzende Margarethe Strathoff, die fraktionslose Ratsfrau Bärbel Risadelli, Wilhelm Ruck und Michael Weber von Unna.braucht.Eis. (Archivbild RB)
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„Nichts als Phrasen, die immer benutzt werden, wenn das Rathaus in die Kritik gerät und man versucht, die eigenen politischen Freunde zu schützen“: Mit scharfen Worten attackiert der Bürgerverein „Wir für Unna“ die SPD-Fraktion wegen der Kritik der Genossen an „Unna.braucht.Eis“.

UbE hatte wie berichtet der Stadtverwaltung die Zusammenarbeit aufgekündigt, weil sie die Eishallensanierung bewusst verschleppe. Dies konterte SPD-Fraktionschef Dreisbusch harsch mit dem Hinweis darauf, dass man eben „nicht einfach mal so“ eine Eishalle baue. Er nahm die Verwaltung vor jeglicher Kritik in Schutz.

„Wir für Unna“ mahnt in einer von Christoph Tetzner unterzeichneten Pressemeldung vom Montagabend an:

„In Zeiten einer Pandemie sollten Politiker mit Augenmaß agieren und nicht noch mehr Porzellan zerschlagen durch politische Profilierung. Eine Mediation, wie von der FLU gefordert, scheint hier ein Gebot der Stunde zu sein. Dies sollte jedoch nicht im Amt des Bürgermeisters verbleiben; Unna hat ja bereits bewiesen, wie man einen Eisgipfel ins Leben ruft.

Dennoch sollte man einfach mal über alle persönlichen Befindlichkeiten zurück zu den Fakten kehren:

1. Die Bürger haben sich für einen Erhalt der Eishalle ausgesprochen, 2. die Stadt ist seit dem Bürgerentscheid bemüht, diesen umzusetzen. Eine Road-Map wurde versäumt zu erstellen. Ständig kommen neue Aussagen, welche Rahmenbedingungen wir haben. 3. Unna braucht Eis hat mehrfach darauf hingewiesen, wie dringend eine zeitnahe Umsetzung ist. 4. Fördermöglichkeiten von Land und Bund sind bereits ausgelaufen.“

Man solle nun unverzüglich verschiedene Modelle für den Betrieb entwickeln, und die Poltik müsse der Verwaltung entsprechende Zeitvorgaben machen.

Die Stellungnahme der SPD kritisiert WfU als „Phrasen, die immer benutzt werden, wenn das Rathaus in die Kritik gerät und man versucht, die eigenen politischen Freunde zu schützen. Versäumt wird dabei, dem Lippenbekenntnis für eine schnelle Umsetzung des Projektes auch Taten folgen zu lassen.“

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