Elterninitiative fordert sofortige Rückkehr zum Regelunterricht – und Virologe Drosten plötzlich auch

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Bei einer Umfrage auf unserer Facebookseite stimmten etwas mehr als die Hälfte der rund 800 Teilnehmenden für eine sofortige Rückkehr zum Regelunterricht. (Screenshot - FB-Seite RB Unna)
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Unverzüglich müssen alle NRW-Schulen wieder für den Regelunterricht geöffnet werden – für alle Kinder, mit allen verfügbaren Lehrern.

Das fordert das Bündnis „Familien in der Krise“  – und das fordert überraschend am heutigen Montag auch der Top-Virologe Prof. Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité:

Der Virologe schlug am heutigen Montag (25. 5.) für eine zügige Öffnung von Schulen und Kitas vor, Lehrer und Erzieher systematisch zu testen.

Es gebe zwar keine Hinweise darauf, dass Kinder weniger infektiös seien als Ältere. „Er sieht aber die Notwendigkeit einer Öffnung von Schulen und Kitas und hält das Infektionsgeschehen dort für kontrollierbar“, zitiert der Nachrichtensender ntv den Virologen.

Denn: Kinder säßen in Schulen stets am selben Platz und würden von stets denselben Menschen betreut. Da fast alle infizierten Erwachsenen auch Symptome zeigten, könnten Lehrkräfte und Erzieher/innen  eine „Anzeigerfunktion“ bei neuen Ausbrüchen an Schulen und Kitas übernehmen: Jeder symptomatische Lehrer müsse sofort und jeder besorgte Lehrer einmal wöchentlich getestet werden.

Für das Bündnis „Familien in der Krise“ dürfte diese überraschende neue Empfehlung des Virenexperten wie gerufen kommen. Die Initiative fordert just heute in einem offenen Brief an  Ministerpräsident Laschet und Schulministerin Gebauer die schnellste Rückkehr vor allem der Grundschulen zum eingeschränkten Regelbetrieb und hat dafür in weniger als 3 Stunden bereits mehr als 200 Unterschriften gesammelt.

Die Initiative fordert wie Virologe Drosten  unter anderem regelmäßige Covid-19-Tests an den Schulen sowie eine Umsetzung der ministeriellen Order, wonach auch Lehrkräfte mit Vorerkrankungen nicht automatisch vom  Präsenzunterricht ausgeschlossen werden sollen – das werde in anderen Berufen auch nicht gemacht.

In dem offenen Brief heißt es wörtlich:

„Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Laschet, Sehr geehrte Frau Ministerin Gebauer,

seit dem 16.03.2020 haben die Schulen in Deutschland keinen regulären Unterricht mehr durchgeführt. Seit über neun Wochen müssen alle Schülerinnen und Schüler daher ihren Unterrichtsstoff fast ausschließlich zuhause bewältigen. Dies geschieht mal mit mehr, mal mit weniger Hilfe der zuständigen Lehrer.

Die derzeitige Situation stellt eine enorme Belastung für uns Eltern und unsere Kinder dar. Ohne Vorwarnung und zumeist ohne jegliche Vorkenntnisse wurden wir Eltern plötzlich zu Lehrern gemacht.

Nach den Sommerferien kommen die neuen Erstklässler in die Schule und wir fragen uns, wie Sie sich den Start dieser Kinder in ihr Schulleben vorstellen.

Sollen diese ebenfalls nur an wenigen Tagen im Monat unterrichtet werden, so wie es derzeit für fast alle Schülerinnen und Schüler der Fall ist? Sollen Kinder, die zuvor noch nie Unterricht erfahren haben, die keinerlei Erfahrung im formalen Lernen haben, nun vor dem Tablet dem Videounterricht folgen (im besten Fall) oder sich mit ihren Eltern anhand von zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterialien den Stoff selbst erarbeiten (im schlechtesten Fall)?

Wie soll auf diese Art nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch das Lernen selbst erlernt werden?

Schon für die aktuellen Erstklässler ist es äußerst schwierig, ihren Unterrichtsstoff zu bewältigen. Und diese hatten zumindest einige Monate lang Präsenzunterricht mit einer ausgebildeten Lehrkraft.

50% der Lehrer an deutschen Schulen geben an, dass sie mit ihren Schülern keine einzige Stunde digitale Präsenzzeit pro Woche vereinbart haben. Zudem können nur 34% der Schulmitarbeiter berichten, dass ihre Schüler ihre Aufgaben zu Hause aktiv bearbeiten.

Diese Tatsachen sprechen dafür, die Schulen in Deutschland so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Dafür müssen aber die Hygienestandards in fast allen Schulen, insbesondere die Ausstattung der sanitären Anlagen, verbessert werden und mehr Lehrer in den Unterricht zurückkehren. Auch die Durchführung regelmäßiger Tests auf Covid-19 in Schulen ist wünschenswert, so könnten sich alle Beteiligten sicherer fühlen.

Wir sorgen uns nicht nur um die Ausbildung unserer eigenen Kinder, sondern auch um Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Schichten. Sie werden in der aktuellen Situation gleich mehrfach benachteiligt und immer weiter abgehängt.

Diese Kinder haben sehr häufig keine Eltern, die ihnen adäquate Hilfestellung bei den Schulaufgaben geben können. So gibt es viele Familien, in denen die Kinder die Einzigen in der Familie sind, die Deutsch als Muttersprache begreifen. Viele dieser Kinder haben kein eigenes Zimmer, in dem sie in Ruhe arbeiten können. In Hartz 4-Haushalten und in Familien mit Migrationshintergrund haben sogar nur weniger als 70% der unter 12jährigen einen eigenen Schreibtisch, von einem eigenen Computer oder Tablet und einem zuverlässigen Internetanschluss ganz zu schweigen.

Daran ändern auch läppische 150 Euro Beihilfe für sozial schwache Familien zur Anschaffung eines Computers nichts.

Im Koalitionsvertrag für NRW wird ein Land des Aufstiegs durch Bildung beschrieben. Zur Zeit erleben wir jedoch eher den freien Fall. Zudem hat sich Ihre Partei, Frau Ministerin Gebauer, als oberstes Ziel die „weltbeste Bildung für jeden“ gesetzt. Wann können wir damit rechnen, dass unsere Schülerinnen und Schüler in den Genuss selbiger kommen?

Sie haben gesagt, dass das RKI seine Empfehlungen für den Einsatz von Lehrern aus der Risikogruppe geändert habe und es keine grundsätzlichen Einsatzbeschränkungen für bestimmte Altersgruppen oder Vorerkrankungen mehr gibt. Tragen Sie diesen Empfehlungen bitte Rechnung.

Wie kann es sein, dass Staatsdiener, die insbesondere in einer Krise ihren Pflichten nachkommen sollten, sich nun Atteste ausstellen lassen, um keinen Präsenzunterricht in der Schule abhalten zu müssen? Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar.

Im Gegensatz dazu befinden sich Krankenschwestern, Ärzte, Polizisten und Mitarbeiter im Einzelhandel jeden Tag im Einsatz und werden nicht geschont.

Wir fordern Sie auf, diesen eklatanten Unterrichtsausfall zu erfassen und dafür Sorge zu tragen, dass Lehrer ihrer Dienstpflicht nachkommen, anstatt den Regelunterricht wie bisher geplant bis zu den Sommerferien auszusetzen.

Auch fragen wir uns, welche Pläne Sie haben, um den akuten Lehrermangel an den Schulen NRWs zu beheben? Schon vor der Covid-19-Pandemie blieben alleine an den Grundschulen 3000 Lehrerstellen unbesetzt. Von den Förderschulen wollen wir erst gar nicht sprechen.

In der derzeitigen Situation wird deutlich, welch gravierende Auswirkungen dies haben kann, wenn zahlreiche Lehrer zeitgleich tatsächlich oder vermeintlich nicht in der Lage sind, Präsenzunterricht abzuhalten.

Vor allem an Grundschulen, aber nicht nur dort, ist das Fehlen von Präsenzunterricht ein Problem. In der Regel haben die Kinder derzeit nur an einem Tag in der Woche Unterricht, je nach Kapazität der Schule können es dann auch nur zwei Stunden Unterricht sein. Die Eltern sind hier nach wie vor mit der Betreuung (über-)belastet und können ihrer Arbeit nicht, nur eingeschränkt oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen nachgehen, es sei denn, sie zählen als systemrelevant.

Wenn dieser Zustand noch länger andauert, werden viele Eltern ihre Berufstätigkeit aufgeben müssen, da Grundschulkinder Fürsorge benötigen und kaum alleine zuhause bleiben können. Dass dies insbesondere Frauen betreffen würde, brauchen wir wohl nicht extra zu erwähnen.

Wir fragen daher:

Wie sehen Ihre aktuellen Bemühungen aus, möglichst schnell wieder zumindest einen vom Umfang her nennenswerten eingeschränkten Regelbetrieb in den Schulen aufzunehmen, ähnlich wie es jetzt für die Kindertageseinrichtungen der Fall ist? Dort werden ja ab dem 08.06.2020 alle Kinder wieder an jedem Tag betreut.

Wir erwarten, dass die Schulen in NRW ebenfalls möglichst schnell einen eingeschränkten Regelbetrieb aufnehmen, unter Umständen in Verbindung mit Fernunterricht, der diesen Namen auch verdient.

Es kann nicht sein, dass erst nach den Sommerferien evtl. wieder mehr Präsenzunterricht stattfindet, dann hat für unsere Kinder ein halbes Jahr kein regulärer Unterricht stattgefunden.

Wie wollen Sie dafür sorgen, dass diese zum Teil gravierenden Lernrückstände wieder aufgeholt werden? Wie sollen die einzelnen Lerngruppen, die nun gebildet wurden, wieder in einer Klasse harmonisiert werden, ohne das schwache Schüler zurückbleiben und starke Schüler sich langweilen?

Wir fordern Sie daher auf, die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland angemessen zu berücksichtigen. Die Fachverbände fordern eine komplette, uneingeschränkte Schulöffnung, da Kinder unter zehn Jahren eine geringe Infektions- und Ansteckungsrate haben.

Der Öffnung von Grundschulen sollte somit nichts im Wege stehen.

Für die weiterführenden Schulen müssen jetzt tragfähige Konzepte entwickelt werden, die es älteren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, zeitnah wieder qualitativ hochwertigen Unterricht zu erhalten, beispielsweise in Form einer Mischung aus Präsenzunterricht in kleinen Klassen und Fernunterricht mit online übertragenen Unterrichtseinheiten.

Hierbei müssen die Bedürfnisse von Kindern aus bildungsfernen Familien besonders berücksichtigt werden und Sorge getragen werden, dass sie in der Lage sind, an allen Unterrichtseinheiten teilzunehmen.

Und auch die langfristige Sicht darf nicht in den Hintergrund rücken. Die Covid-19 Pandemie hat erschreckend klar gemacht, dass die fehlende Digitalisierung der Schulen und des Unterrichts nicht nur ein „Schönheitsfehler“ unseres Schulsystems ist, sondern einen gravierenden Nachteil für die Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und für die Gesellschaft darstellt. Dieses Manko zu beheben muss daher oberste Priorität haben.

Zu guter Letzt: Kinder wählen vielleicht noch nicht und haben – das wurde in den letzten Wochen wieder erschreckend klar – auch keine nennenswerte Lobby. Aber wir Eltern wählen. Wir Eltern sind produktive, wertschöpfende Mitglieder dieser Gesellschaft und wir sind nicht bereit, uns noch länger mit anzusehen, wie unseren Kindern ihr Recht auf Bildung (Artikel 28 UNKinderrechtskonvention und Artikel 26 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) vorenthalten wird.

Stellen Sie die Interessen und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler daher nicht länger hinten an. Wir werden uns am 13.09.2020, im Herbst 2021 sowie im Frühjahr 2022 daran erinnern.

Zur Schulöffnung haben Sie, Frau Ministerin Gebauer, selbst gesagt „der Start ist gut gelungen“ . Warum zögern Sie dann noch? Nehmen Sie zeitnah einen eingeschränkten Regelbetrieb auf.
Unsere Kinder haben ein Recht auf Bildung, Teilhabe und Chancengleichheit. Wir Eltern sind als Lehrer nicht ausgebildet und haben eigene Berufe, denen wir nachgehen müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Familien in der Krise und weitere Unterstützer

Nele Flüchter, Düsseldorf
Falko Dörnemann, Düsseldorf
Maaike Tiedtke, Köln
Sabine von Thenen, Bonn
Dr. Alexander von Thenen, Bonn
Stefanie Seifert, Düsseldorf
Henning Eiden, Bad Münstereifel
Antonia Eiden, Bad Münstereifel
Dr. Franziska Reiß , Düsseldorf
Christian Reiß, Düsseldorf
Kerstin Rode, Düsseldorf
Lisa Termeer, Düsseldorf
Wencke Zingsheim, Düsseldorf
Daniela Muschal, Castrop-Rauxel
Heike Riedmann, Köln
Tenny Meier, Willich
Suwannee Beck, Düsseldorf
Michail Knauel, Düsseldorf
Jessica Marx, Düsseldorf
Nadine Seigis, Krefeld
Carmen Navarro Taulats, Düsseldorf
Stefanie Carless, Menden
Luise Febo, Köln
Fabiola Kiss, Menden
Hakan Yildrim, Köln
Michael Eichten, Bergisch Gladbach
Jessica Eichten, Bergisch Gladbach
Michaela Smelich, Menden
Nicole Kumar, Menden
Doreen Handke, Menden
Maike Aufenberg, Köln
Anne Aufenberg, Köln
Beatrice Gosny, Köln
Ingeborg Neubauer, Bergisch Gladbach
Cindy Klinner, Menden
Susanne Bertling, Köln
Familie Rastovac, Düsseldorf
Dr. Wibke von Bartenwerffer, Köln
Dr. Suhail Rahimi, Köln
Günter Kaiser Miranda, Menden
Sonia Miranda Kaiser, Menden
Edelgard Spaunhorst, Waldbröl
Meinhard Spaunhorst, Waldbröl
Dr. Reinhard Görtz, Lünen a.d. Lippe
Dominik Kascha, Willich
Dorota Kascha, Willich
Jessica Leonhard,Menden
Susanne Bings, Bonn
Petra Roggendorff Köln
Dr. Dinah Brecht, Düsseldorf
Tanja Mauel, Köln
Anke Burkhardt, Willich
Alexander Burkhardt, Willich
Veronika Hojdem, Menden
Margarethe Gogollok, Düsseldorf
Sandra Adams, Köln
Michaela Feller-Adams, Köln
Franzeska Cochylas, Menden
Familie Plückthun, Menden
David Fernandez del Campo, Köln
Elke Schwuchow, Köln
Birgitt Wachs, Köln
Christine Wilhelm, Menden
Karin Marquis, Willich
Prof. Dr. Katajun Amirpur, Köln
Jutta Klix, Menden
Karsten Klix, Menden
Alexandra Bettker, Menden
Familie Dolinger, Menden
Dr. Claudia Pascaly, Willich
Tobias Pascaly, Willich
Fam. Tsolis, Menden
Tina Lenssen, Köln
Antoinette Flüchter, Düsseldorf
Susanne Müller, Lünen
Alexia Fuhrmann, Menden
Lena Wennersheide, Menden
Dr. Saskia Jogler, Münster
Dr. Tobias Jogler, Münster
Rebecca Brouwers, Köln
Anja Deylitz, Köln
Verena Keulen, Köln
Niels Jebram, Düsseldorf
Lena Dierks, Köln
Laura Cristina Valencia, Frankfurt
Oona Grünebaum, Köln
Peggy Wahrlich, Köln
Linda Grigo, Köln
David Grigo, Köln
Minka Frackenpohl, Hürth
Monika Sattar, Köln
Dorothea Tausch, Köln
Marion Saffari, Köln
Elisabeth Schlenker- Busch, Köln
Isabel Rodriguez, Meerbusch
Daniela Klütsch, Köln
Mihaela Schnaas, Köln
Julia Spieß, Köln
Eva Stiekema, Köln
Arne Tiedge, Köln
Ahmed Al Jabali, Köln
Rebecca Singer, Gelsenkirchen
Sonja Waringer, Köln
Rafal Mickiewicz, Menden
Judith Balle-Ebinger, Willich
Bianca Schafhausen, Willich
Sebastian Kaiser, Bönen
Sandra Frank, Willich
Silvio Frank, Willich
Sophie Schwartz, Köln
Caroline Jooß, Menden
Jörn Jooß, Menden
Stefanie Wight, Düsseldorf
Katrin Plate, Düsseldorf
Nathlaie Schlüter, Düsseldorf
Claudia Bethke, Düsseldorf
Anna Fernandez, Düsseldorf
Dr. Agathe Schirmer, Düsseldorf
Monika Dohmen, Köln
Maike Aufenberg, Köln
Katja Latos, Düsseldorf
Andrzej Latos, Düsseldorf
Nadine Urban, Düsseldorf
Hannah Silberberg, Düsseldorf
Camilla Spitzer, Düsseldorf
Anita Plate, Köln
Magdalena Böhm, Düsseldorf
Andreas Böhm, Düsseldorf
Antje Dedekind, Düsseldorf
Nadine Plag, Köln
Meike Haupt, Düsseldorf
Susanne Trafkowski, Köln
Ulrike Faber, Köln
Nina Bertelwick, Düsseldorf
Annika Lorke, Düsseldorf
David Lorke, Düsseldorf
Dr. Cornelia Zetzsche, Düsseldorf
Judith Topp, Ratingen
Martin Topp, Ratingen
Antje Rösel, Düsseldorf
Merle Baumgart, Brühl
Ellen Lücke, Köln
Sebastian Kosch, Solingen
Livia Kosch, Solingen
Christine Hölzmann, Brühl
Anna Brierley, Brühl
Lisa Gerdel, Düsseldorf
Anja Littmann, Lünen
Dr. Christine Westhoff, Düsseldorf
Kevin Stegemann, Köln,
Serdar Akyildiz, Köln
Daniela Brown, Düsseldorf
Nicola Herrmanns, Düsseldorf
Guido Boßmann, Düsseldorf
Susanne Ewert, Düsseldorf
Julia Strödtner, Düsseldorf
Anna Blumberg, Düsseldorf
Justyna Starosta, Düsseldorf
Maresa Grote-Sinn, Düsseldorf
Simone Langer, Kaarst
Alexandra Fleskes, Köln
Benno Klissenbauer, Düsseldorf
Janina Gerlach, Düsseldorf
Nadine Gährken, Dortmund
Anna Schopen, Köln
Maren Wunderlich, Köln
Nina Beyer, Köln
Katrin Eckert, Köln
Maximilian Kaiser, Köln
Charlotte Jauch, Köln
Julia Höner, Haan
Patrik Prior, Köln
Stefan Max, Haan
Anne-Kathrin Lüders, Lübeck
Jill Schuchhardt, Köln
Olga Harder, Hamm
Melanie Meusel, Köln
Silvia Bittmann, Köln
Christine Rieckmann, Köln
Jose Leonardo Vasquez, Köln
Sandra Scholz, Köln
Oliver Scholz, Köln
Mariusz Uscienski, Köln
Anna Lena Glaßner, Köln

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