Fröndenberger Masken helfen Fröndenberger Vereinen

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Die Fröndenberg-Maske. (Foto: Stadt Fröndenberg)
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Die Coronakrise bringt nicht nur die Wirtschaft in Schwierigkeiten; auch auf die vielen lokalen Vereine kommen finanzielle Probleme zu. Ihnen fehlt während der veranstaltungsfreien Zeit die Möglichkeit, die so dringend benötigten Einnahmen zu erwirtschaften.

Die damit verbundenen Probleme kennt Martin Arnold, Kassierer beim Schützenverein Adler Hohenheide, bestens. Dem Verein entgehen auf Grund der Coronakrise wichtige Einnahmen aus der Hallenvermietung und dem ausgefallenen Schützenfest.

Daraus entwickelte sich bei Arnold die Idee, die momentan geltende allgemeine Maskenpflicht (sie wurde bis zum 29. Juni verlängert) zur Unterstützung der Fröndenberger Vereine zu nutzen.

Mit seiner Firma produziert er eine selbst entworfene MundNasen-Maske, versehen mit dem Fröndenberger Logo. Eine Maske soll 5 Euro kosten, das Geld für die ersten 1000 Masken geht komplett an Fröndenberger Vereine.

Erwerben kann man die wiederverwendbaren Masken zunächst einmal im Rathaus. Gesucht werden zudem noch Einzelhändler und Vereine, die Interesse haben, den Verkauf zu unterstützen.

Es wird eine Startauflage von 1.000 Masken geben, die je nach Nachfrage erweitert wird. Die Maske ist aus weicher Microfaser. Sie ist bei 60 Grad waschbar und damit gleichzeitig auch eine umweltfreundliche Alternative zu den herkömmlichen Einweg-Masken.

Als Martin Arnold seine Idee im Rathaus vorstellte, wurde ihm direkt die Hilfe der Stadt beim Verkauf der Masken zugesagt. Eine tolle Idee, finden Beigeordneter Freck und Janina Schürmann, Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung.

Alle in Fröndenberg ansässigen Vereine, die durch die Coronakrise in finanzielle Probleme geraten sind, können sich bis zum 15. August um eine finanzielle Unterstützung, finanziert aus dem Maskenverkauf, bewerben. Das Formular hierfür gibt es bald auf der Internetseite der Stadt unter www.froendenberg.de.

Weitere Informationen gibt es bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Fröndenberg unter j.schuermann@froendenberg.de oder unter 02373 976-293.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Fröndenberg

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