Dutzende Male aktenkundig, von 5 Staatsanwaltschaften gesucht: „Ich hasse NRW!“

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Symbolbild.
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Am Ende landete er in einer Fachklinik. Vorerst.

Buchstäblich dutzendfach war dieser gerade mal 20-jährige Norddeutsche bereits aktenkundig geworden und wurde von fünf Staatsanwaltschaften gesucht, ehe er Anfang voriger Woche in einem Regionalzug zwischen Dortmund und Haltern Reisende bedrohte, randalierte, Feuer zu legen versuchte und dabei skandierte: „Ich hasse NRW!“

„Er war offensichtlich kein Freund des bevölkerungsreichsten Bundeslandes“, kommentiert Bundespolizeisprecher Volker Stall denn auch nüchtern seine Mitteilung über die dann folgenden erneute Festnahme dieses jungen Herrn.

Der 20-Jährige bedrohte im RE 2 mehrere Reisende massiv, erklärte lauthals, dass er NRW „hasse“, trat gegen Türen und Sitze, schlug gegen eine Überwachungskamera. Als die Mitreisenden nicht auf die Randale reagierten, versuchte der Radaubruder, einen Müllbehälter im Zug anzustecken.

Bei seiner finalen Festnahme durch die Bundespolizei wurde festgestellt, dass der 20-Jährige, der aus dem Großraum Bremen stammt und gebürtiger Deutscher ist, von den Staatsanwaltschaften in Hagen, Essen, Bremen, Bremerhaven und Verden gesucht wurde. Diese interessieren sich für den Aufenthaltsort des 20-Jährigen, weil sie ihn mit mehreren Straftaten in Verbindung bringen.

Auch für die Bundespolizei war der Mann kein Unbekannter. Auch hier war er bereits in 26 Fällen aktenkundig geworden. Aufgrund seines Verhaltens wurde später ein Arzt und das Ordnungsamt hinzugezogen, welche den Mann in eine Klinik einwiesen.

Die Bundespolizei leitete gegen den 20-Jährigen ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Nötigung und versuchter Brandstiftung ein.

Quelle: Bundespolizei Dortmund

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