Damit Schüler nicht den Anschluss verlieren: Zwei Förderangebote in den Ferien

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Symbolbild Schuler / Pixabay
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Der Unterrichtsstoff dieses „Corona-Ausnahmehalbjahres“ gilt trotz der fast 3monatigen Schulschließungen als „erteilt“, heißt es im schulministeriellen Erlass für NRW. Lücken müssen daher vor allem jetzt auf eigene Initiative gefüllt werden. Dabei will das Schulministerium unterstützen.

Die Landesregierung kündigt für diesen Sommer aufgrund der monatelangen Schulschließungen wegen Corona zwei zusätzliche große NRW-Ferienangebote für insgesamt 75 Mio. Euro an.

  • Eines ist speziell zur Unterstützung von Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gedacht,
  • das andere für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien.

Die Programme sollen ausgerichtet werden auf die besonderen Belange von Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf sowie von Kindern, die nach dem Wegfall der täglichen Beschulung den Anschluss zu verlieren drohen.

Die Ferienprogramme werden als mehrwöchiges tägliches Angebot ausgestaltet. Die Details dazu werden in einer Förderrichtlinie für die Träger der Ferienangebote geregelt.

„Beide Ferienprogramme wurden in der vergangenen Woche mit den Eltern, den freien Trägern, den Schulträgern sowie den Verbänden und Gewerkschaften beraten und sind in der Ausgestaltung auch ein konkretes Ergebnis dieser Gespräche“,  so Gebauer. „Die Sommerferien sollen dazu genutzt werden, die durch Corona bedingten Auswirkungen bei den Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichsten Angeboten aufzuarbeiten.“

Daneben wird es auch weiterhin die durch Land, Schulträger und freie Träger angebotenen Sommerferienprogramme wie das OGS-Angebot oder das Ferienintensiv-Training „FIT in Deutsch“ geben.

Quelle: Schulministerium NRW

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