Das Wichtige auf einen Blick: So funktioniert die Corona-Warn-App

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Fotoquelle Verbraucherzentrale NRW
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Jetzt steht die offizielle deutsche Corona-Warn-App zur Installation bereit. Sie soll einen wichtigen Beitrag zum Eindämmen der COVID-19-Pandemie leisten.

Wie die App funktioniert und was Anwender beachten sollten, fasst die Verbraucherzentrale NRW zusammen.

  • Die Nutzung ist freiwillig.
  • Apple und Google haben die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auf Smartphones mit den Betriebssystemen IOS und Android die Corona-Warn-App einsatzfähig wird.
  • Während Apple-Nutzer das Betriebssystem auf Version 13.5 aktualisieren müssen, stellt Google die nötige Basis auch für ältere Android-Versionen bereit.
  • Ohne Installation der Corona-Warn-App ist die geschaffene Schnittstelle wirkungslos.
  • Begegnungen werden lokal gespeichert.
  • Smartphones mit der App senden über Bluetooth zufällig erzeugte Zeichenfolgen (IDs). Dafür muss Bluetooth ständig aktiviert sein.
  • Das Smartphone sendet permanent die zufällig erzeugte ID, Geräte in der Nähe können sie erfassen und speichern.

Meldungen über Infektionen freiwillig

  • Infektionsmeldungen sind freiwillig.
  • Wer positiv auf COVID-19 getestet wird, kann das Ergebnis darin eintragen.
  • Um Missbrauch zu vermeiden, geht das erst nach Eingabe eines behördlichen offiziellen Kontroll-Codes.
  • Nach einer weiteren Prüfung durch die App werden die eigenen Schlüssel der zurückliegenden 14 Tage an einen Server geschickt. Von dort werden sie regelmäßig automatisch an alle Geräte mit der Corona-Warn-App verteilt.
  • Diese prüft, ob eine der gespeicherten Kontakt-IDs mit den als infiziert gemeldeten Schlüsseln übereinstimmt. Aus den Daten errechnet die App das Infektionsrisiko und gibt – falls aktiviert – eine Warnung aus.

Informiert die App über eine hohe Infektionswahrscheinlichkeit, bleibt es den Nutzern überlassen, wie sie mit der Info umgehen. Empfohlen wird, sich beim Hausarzt zu melden, um das weitere Vorgehen zu klären.

App erfasst lediglich Begegnungen

Nutzer und ihre Aufenthaltsorte bleiben anonym, die App erfasst nur Begegnungen mit anderen Geräten. Sie kann nicht erkennen und speichern, wann und wo die Begegnungen stattgefunden haben und welche Personen zu den IDs gehören. Aber Achtung: Bei Android ab Version 6 muss die Standortfreigabe aktiviert sein, damit Bluetooth arbeiten kann. Weil andere Apps dadurch die Position erfassen können, sollte der Standortzugriff der einzelnen Apps deaktiviert werden.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

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2 KOMMENTARE

  1. Nun, habe den letzten Tagen so manches Gespräch zu dem App Thema geführt. Interessant und erschreckend zugleich.
    Einerseits wird grundsätzlich abgelehnt ohne sich auch nur ansatzweise mit dem Thema auseinandergesetzt und sich informiert zu haben. Erstaunlich dabei welche Argumente aus irgendeiner Schublade gezogen werden die nicht mal annähernd dem Thema gerecht werden.
    Im Wesentlichen ist Thema Datenschutz wichtig und das bei Leuten die ihre Google Standortbestimmung permanent aktiviert haben, die sich auf facebook tummeln und dort nicht nur ihre Partner und “Freunde” der gesamten Welt präsentieren sondern auch noch teilhaben lassen am Leben und Vorlieben.
    Wenn dann dieses Thema bei der Corona App auch abgearbeitet wurde, ist es natürlich eine Sauerei dass man nicht erfährt, wer ihn eventuell angesteckt haben könnte. Möchte man nun ja doch wissen. Und überhaupt, was soll der Mist. Corona ist doch vorbei und nur noch was für Weicheier, schließlich nicht schlimmer als eine Grippe und wer steckt sich schon an. 4 im Kreis bei zig tausend Einwohnern, was solls. Da hört dann doch die Argumentation auf.
    Und dass wir dringend zwar wieder mehr Freiheiten genießen können und haben müssen andererseits aber wir wieder diese Freiheiten gefährden weil zu verstehen dass ein Kontakt unter Tausend reicht um sich ohne Maßnahme anzustecken ist offensichtlich zu abstrakt. Und denen die dann noch meinen sind eh nur die Alten und entlastet die Rentenkasse dem empfehle ich verschiedene Berichte von Überlebenden, aktuell einen von einem durchtrainierten, sportlich aktiven und ehemals Kerngesunden 50ziger
    https://www.focus.de/gesundheit/news/zwei-wochen-koma-zwei-ops-nach-schwerem-verlauf-von-covid-19-andreas-weigel-richtet-wichtigen-appell-an-alle_id_12069543.html

    Habe übrigens die App installiert, auf facebook bin ich aber nicht zu finden.