Regionalzug prallt in Schafherde

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Schafherde / Symbolbild, RB Unna
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Nur drei Schafe überlebten, nachdem der Zug in ihre Herde geprallt war.

Am frühen heutigen Morgen (25.06.2020) gegen 06:30 Uhr erfasste der Regionalexpress RE17 auf der Strecke Hagen – Arnsberg kurz vor dem Bahnhof Wickede/Ruhr eine Schafherde.

Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein.  Dennoch konnte er einen Aufprall des Zuges gegen die Tiere nicht mehr verhindern.

Von den insgesamt 12 Schafen starben 8 direkt bei der Kollision mit dem Zug. Ein Schaf erlöst ein Bundespolizist durch einen Schuss aus seiner Dienstwaffe von seinen Leiden.

Der Zug fuhr noch in den Bahnhof Wickede ein, damit die Reisenden aussteigen konnten. Er war im Anschluss nicht mehr fahrtüchtig.

Die Bahnstrecke war von 06:30 – 08:00 Uhr gesperrt. Durch den Vorfall entstanden erhebliche Verspätungen im Zugverkehr.

Warum die Schafherde sich im Gleisbereich aufhielt ist Gegenstand weiterer Ermittlungen durch die Bundespolizei.

Im Rahmen der ausgelösten Rettungskette wurde u. a. die Bundespolizei in Hamm verständigt, die zum Einsatzort verlegte.

Quelle: Bundespolizei

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