Volltrunkener mit NRW-weitem Verbot für Züge und Bahnhöfe prügelt auf Polizisten ein

3
6655
Symbolbild. (Foto: Rundblick)
Facebookrss

In ganz NRW darf er (eigentlich) nicht mehr mit Zügen fahren, er darf keine Bahnhöfe und keine Haltestellen mehr betreten. Das kümmerte diesen 22-Jährigen offenbar wenig. Er klaute ein Mountainbike und schlug im volltrunkenen Zustand wie von Sinnen auf Bundespolizisten ein.

Eine Streife der Bahnpolizei wurde in den späten gestrigen Abendstunden (25. Juni) auf eine massiv alkoholisierte Person im Dortmunder Hauptbahnhof aufmerksam gemacht. In der Bahnhofshalle trafen die Einsatzkräfte auf einen 22-jährigen Mann, der stark wankte und sich kaum auf den Beinen halten konnte. Auch eine Kommunikation mit ihm war nur schwer möglich – er brachte kaum ein Wort über die Lippen.

Da sich der junge Mann augenscheinlich in einer hilflosen Lage befand, sollte er die Polizisten zur Wache begleiten. Auf dem Weg dorthin stoppte allerdings ein Zeuge die Beamten, um ihnen zu berichten, dass der mutmaßlich hilflose Mann in ihrer Obhut just das Mountainbike, das er gerade schob, gestohlen hätte. Und zwar auf die rabiate Tour, indem er mit Gewalt das Schloss zerstörte.

Da der 22-Jährige keine Angaben zur Herkunft des Mountainbikes machen konnte, wurde es sichergestellt. Dann ging es zur Wache.

Und als der vermeintlich Hilflose dort untersucht werden wollte, wurde er urplötzlich munter und ging zur Attacke über: Mit Fäusten trommelte er auf die Bundespolizisten ein.

Weil er komplett ausrastete, war es nicht möglich, einen Atemalkoholtest bei ihm durchzuführen. Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme an. Erste Ermittlungen der Bundespolizei ergaben dann, dass gegen den 22-Jährigen ein landesweites Beförderungs- und Hausverbot für alle Bahnanlagen und Züge besteht.

Gegen den jungen Guineer wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch eingeleitet. Er wurde zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Zwingende Haftgründe gab es darüber hinausgehend nicht.

Quelle: Bundespolizei Dortmund

Facebookrss

3 KOMMENTARE

  1. Wenn man eure Nachrichten regelmäßig verfolgt stellt sich heraus das deutlich mehr Straftaten durch nichtdeutsche und Wiederholungstäter stattfinden. Und immer gleich mit dicker Gewalt. Ich habe nix gehen andere Menschen aus anderen Ländern/kulturen, aber wenn wir sie willkommen heißen sollen sie bei solchen Straftaten auch bitte direkt ohne Umwege und Diskussionen wieder gehen.

  2. Unser Rechtssystem ist absolut falsch. Wer im dringenden (!) Tatverdacht einer Straftat steht, der muss bis zur Gerichtsverhandlung in Haft genommen werden. Ohne Wenn und Aber. Auf diese Art und Weise würde sich der Staat wieder Respekt verschaffen und man würde den Bürger vor weiteren Straftaten durch diese Person/en schützen. Dieses Beispiel ist doch stellvertretend und zeigt wieder einmal sehr deutlich, was es der Allgemeinheit bringt oder eher nicht bringt, wenn Täter mit einem „Dudu“ zurück auf die Straße geschickt werden: Die lachen sich alle kaputt und genau das führt zu einer völligen Respektlosigkeit gegenüber dem Staat (und der für ihn tätigen Polizei)!