Knallvolle Strände, massig Coronaverstöße – Bundesregierung rät: Besser gar nicht in den Urlaub!

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Möwe auf Strandkorb / Archivbild RB
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„Übervolle Strände, wildes Campen und zahlreiche Ordnungswidrigkeiten“ – in Norddeutschland zeichnet sich im Corona-Sommer 2020 ein Urlaubschaos ab.

Die Bundesregierung sprach deshalb heute eine Art inoffizielle Reisewarnung aus, und zwar vor Urlaub generell. Das berichtete die FAZ (Onlineausgabe).

Abstand, Hygieneregeln und Mund-Nase-Bedeckung sollten auch am Urlaubsort bebachtet werde, doch gerade an den gedrängt vollen Stränden zeichnet sich ab, dass das höchst schwierig wird.

Komplette Überfüllung meldet z. B. die Lübecker Bucht oder auf der Insel Rügen: Dort wird einer Familie mit Kindern 25 Quadratmetern Platz am Strand eingeräumt.

In zahlreichen Seebädern achten zusätzliche Sicherheitskräfte auf die Einhaltung der Abstandsregeln. Der Landkreis Vorpommern-Rügen berichtet, dass es Verstöße gegen die Auflagen gebe, vor allem bei Wohnmobilen ohne bestätigte Buchung. Überhaupt haben zahlreiche Urlaubsorte, so auch Nordfriesland, mit „wildem Campen“ zu kämpfen.

Nordfriesland meldet außerdem, dass es in den vergangenen Wochen etwa 400 Ordnungswidrigkeiten gab, in 130 Verfahren wurden Verwarnungen ausgesprochen oder Bußgelder bis zu 75 Euro verhängt. Wer in Gesellschaft zu laut feiert und es kommt die Polizei, muss damit rechnen, dass gegen jeden Teilnehmer ein Verfahren wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung eingeleitet wird.

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