Regelmäßige kostenlose Coronatests für alle Beschäftigten in Schulen und Kitas

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Lehrer vor einer Schulklasse Symbolbild, Quelle Pixabay
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Kostenlose und freiwillige Coronatests für alle Beschäftigten in Schulen und Kitas, alle 14 Tage zunächst bis zu den Herbstferien:

Mit Blick auf die geplante Aufnahme des Regelbetriebs hat die Landesregierung NRW eine Teststrategie für Kindertagesbetreuung und Schulen vereinbart.

Das Konzept sieht vor, dass sich alle Beschäftigten an öffentlichen und privaten Schulen sowie in der Kindertagesbetreuung vom 3. August bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage freiwillig auf das Coronavirus testen lassen können.

Das betrifft rund 153.00 Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung (Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen) und über 210.000 Beschäftigte an den Schulen (Lehrpersonal, Beschäftigte des Offenen Ganztags, sonstiges sozial-/pädagogisches und nicht-pädagogisches Personal).

Die Kosten für die Testungen übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

Familienminister Joachim Stamp: „Wir kommen damit einem Anliegen vieler Erzieherinnen, Erzieher, Kindertagespflegepersonen und der Gewerkschaften nach, um für mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz im Umgang mit dem Virus zu sorgen.“

Bildungsministerin Yvonne Gebauer ergänzt: „Künftig sollen alle am Schulleben Beteiligten sofort und umfänglich getestet werden, sofern in einer Schule ein Infektionsgeschehen auftritt. Zusätzlich unterbreitet die Landesregierung allen Beschäftigten an öffentlichen und privaten Schulen das Angebot, sich bis zu den Herbstferien 14-tägig freiwillig auf Kosten des Landes testen zu lassen.“

Um die Laborkapazitäten, die derzeit rund 240.000 mögliche Testungen pro Woche umfassen, nicht zu überfordern, sollen die Tests für die Beschäftigten der Kindertagesbetreuung und der Schulen wöchentlich abwechselnd stattfinden.

Die Organisation der Testungen erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen, die noch bestehenden Testzentren, Hausärztinnen und Hausärzte. Weitere Details zum Verfahren werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Sollten bei den Testungen Infektionsfälle mit dem Coronavirus festgestellt werden, entscheiden die unteren Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen. Beispielsweise würden Kontaktpersonen getestet, um lokale Cluster und Infektionsketten zu identifizieren und möglichst frühzeitig zu unterbrechen.

Je nach Infektionsgeschehen und regionaler Gegebenheit könnten bei Bedarf ganze Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bzw. Schulen getestet oder auch geschlossen werden.

Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen erhält die Ergebnisse in anonymisierter Form, um das Infektionsgeschehen entsprechend zu analysieren.

Quelle:  Land NRW

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