Unna hat Auswahl: 8 Parteien/Wählervereinigungen und 8 Bürgermeisterkandidaten treten an

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Unnas Rathaus (hinten) mit dem Wappentier im Vordergrund. (Archivbild RBU)
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Nach der Solo-für-Kolter-Wahl, also der Bürgermeisterwahl ohne Auswahl, hat Unna diesmal üppigst die Wahl. Die satte Zahl von 8 Bewerbern tritt fürs höchste Verwaltungsamt an: drei Frauen und fünf Männer.

Bis zum Ablauf der Einreichungsfrist am Montagabend, 27. 7., um 18 Uhr hatten 8 Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten ihre Bewerbung eingereicht und ebenso 8 Parteien sich zur Wahl stellen wollen.

Das teilte uns Stadtsprecher Christoph Ueberfeld am Mittag auf Nachfrage mit.

Eine Auflistung wird die Stadtverwaltung momentan noch nicht erstellen. Erst nach ordnungsgemäßer Prüfung aller Wahlvorschläge durch den Wahlausschuss am Montag, 3. August, werden sie im Amtsblatt der Stadt Unna veröffentlicht.

Zu den auch auf Rundblick bereits mehrfach vorstellten 7 Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten gesellt sich nach der fristgerechten Einreichung der Bewerbung ein weiterer parteiloser Bewerber dazu, der frühere Betreiber des IF-Clubs in Königsborn, Achim Megger. Er kandidierte bereits einmal als Bürgermeister. Offiziell vorgestellt hat er sich und seine Ziele bisher nicht.

Die 7 Bewerberinnen und Bewerber, die bereits mehr oder weniger eifrig wahlwerbend unterwegs sind, sind:

  • Katja Schuon, SPD
  • Dirk Wigant, CDU
  • Claudia Keuchel, B90/Die Grünen
  • Frank Murmann, Freie Liste Unna (FLU)
  • Frank Ellerkmann, FDP
  • Ingrid Kroll, Wir für Unna (WfU)
  • Jens-Ole Wilberg, parteilos.

Die 8 Parteien/Wählervereinigungen sind:

  • SPD
  • CDU
  • B90/Die Grünen
  • FLU
  • FDP
  • Die Linke
  • WfU
  • – (unbestätigt unter Vorbehalt: die Freien Wähler – FW.  Nummer 8 habe die Stadt um Vertraulichkeit gebeten, sagte uns Christoph Ueberfeld. Realistisch ist allerdings nur die FW, denn die AfD hat einen Antritt in Unna explizit ausgeschlossen, und andere Wählervereinigungen/Parteien sind in Unna nicht bekannt. Zu den Freien Wählern gehörte auch der kürzlich verstorbene Jörg Hißnauer, für den Meinolf Schmidt in den Rat nachrückt.

 

 

 

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