Corona-Großdemo in Berlin aufgelöst – Auch Teilnehmer aus Kreis Unna dabei

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Weggeworfener getragener Mundschutz. (Foto RB)
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Bei den Massenprotesten gegen die Corona-Maßnahmen am Samstag (1. 8.) in Berlin waren auch Teilnehmer aus dem Kreis Unna dabei. In lokalen Facebookgruppen gab es Verabredungen für Fahrgemeinschaften nach Berlin, wo viele Tausende Menschen gegen die mit der Pandemie begründeten Einschränkungen protestierten.

Die angegebenen Teilnehmerzahlen variieren in den Berichterstattungen über die Großdemo stark, schwanken zwischen offiziellen Behördenangaben von 17.000 bis zu über einer Million.

Die Kundgebung, die unter Nichtbeachtung der Coronaregeln stattfand (weder Abstandsgebot noch Mundschutze), wurde von der Polizei aufgelöst.

Bundespolitiker äußerten sich mit scharfer Kritik. So schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn  (CDU) auf Twitter:

„Ja, Demonstrationen müssen auch in Corona-Zeiten möglich sein. Aber nicht so.“ Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken dienten dem Schutz aller. Die Pandemie sei nur „mit Vernunft, Ausdauer und Teamgeist“ zu meistern.

SPD-Parteichefin Saskia Esken twitterte:

„Tausende #Covidioten feiern sich in Berlin als ‚die zweite Welle‘, ohne Abstand, ohne Maske. Sie gefährden damit nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährden unsere Erfolge gegen die Pandemie und für die Belebung von Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft.“

 

Der Radiosender rbb (Radio Berlin Brandenburg) zitiert Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), der mit den Demonstranten hart ins Gericht geht: Es ärgere ihn „maßlos, dass Menschen aus anderen Teilen Deutschlands nach Berlin kommen, um hier ein Demonstrationsrecht auf Grundlage von Hygieneregeln wahrzunehmen, das sie dann missachten“, sagte Müller dem Sender.

Die Demonstranten würden die Fakten nicht zur Kenntnis nehmen und riskierten damit die Gesundheit anderer Menschen. Er habe dafür kein Verständnis.

Aus einer Reportage vor Ort: „Wer sind diese Menschen, die sich selbst Corona-Kritiker nennen?“ (Quelle: t-online)

„Handelt es sich beim Gros der Demonstranten also vor allem um Bürger, die sich um die Einschränkungen ihrer Rechte sorgen?

Ganz klar wird das – zumindest im Gespräch – nicht. Zwar lassen einige Demo-Teilnehmer durchaus erkennen, dass sie an geheime Mächte glauben, die die Welt steuern, und vor allem: dass sie unzufrieden sind mit der Bundesregierung. Allerdings sind bei weitem nicht nur Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker und radikale Spinner sowie rechte Esoteriker unter den Demonstranten – sondern auch zahlreiche Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Ärztinnen, die die Daten des Robert Koch-Instituts hinterfragen oder Kneipenwirte, die vor dem Ruin stehen.“

 

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1 KOMMENTAR

  1. Für mich war diese Demo großartig. Jetzt hat sich die Lügenpresse endgültig entlarvt. So viele sympathische, friedliche, kluge, sensible, vernünftige, einfach tolle Menschen. Menschen, die Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit wollen. Menschen, die diese Welt besser machen wollen. Da kann die Qualitätspresse noch so viel lügen, ihre Zeit wird bald vorüber sein. Ich denke, dieser Bewegung werden sich immer Menschen anschließen. Die Zeit der Lügen ist vorbei. Und ich glaube immer mehr, dass unsere hohlen Politiker nicht das Problem Nummer Eins sind. Die Lügenpresse ist es. Sie hetzt die Leute gegeneinander auf. Sie spaltet die Gesellschaft mit ihren Lügen und Manipulationen. Sie macht den Leuten Angst und hält sie dadurch klein. Sie dient bestimmten Interessengruppen und verfolgt immer einen bestimmten Zweck. Wahrheit ist ein Fremdwort für sie geworden. Aber die Zeiten ändern sich. Wenn wir alle das wollen, dann kann sich wirklich etwas ändern. Ich fühle diese positive Energie. Es gibt kein Rechts oder Links mehr. Wir werden wieder zusammenkommen und eins werden. Wenn wir zusammenhalten und uns nicht spalten lassen. Ich bin sehr positiv gestimmt, dass diesem Tag der Freiheit ganz viele Tage der Freiheit folgen werden. Die Zukunft wird eine Bessere sein.