Schlägerei nach Zigarettenbitte und mutmaßlicher rassistischer Beleidigung

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Es soll um die (ausgeschlagene) Bitte um eine Zigarette gegangen sein und eine angebliche rassistische Beleidigung. Die ganze Gemengelage ist noch undurchsichtig, jedenfalls flogen Samstagfrüh (4. April) auf einem Bahnsteig im Dortmunder Hauptbahnhof wüst die Fäuste: Drei junge Männer schlugen aufeiander ein, ein Deutscher, ein Eritreer und ein Afghane.

Als die Bundespolizei gegen 2 Uhr aufs Gleis 6 eilte, hatten DB-Mitarbeiter die Prügelnden bereits getrennt. Ein 22-jähriger Afghane erklärte, die anderen beiden hätten ihn um Zigaretten gebeten. Als er sich weigerte, hätten sie gemeinsam auf ihn eingedroschen. 

Hingegen behaupteten die beiden Kontrahenten, ein 20-jähriger Eritreer aus Castrop-Rauxel und ein 33-jähriger Deutscher aus Dortmund: Der Afghane hätte angefangen. Denn er hätte den Eriteer aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt.

„Wie genau sich die Auseinandersetzung tatsächlich abgespielt hat, müssen nun weitere Ermittlungen ergeben“, schließt die Bundespolizei. Sie leitete Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein – gegen alle drei.

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